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Browser: Firefox 156 bekommt Werbeeinblendungen

Mozilla hat Firefox 156 veröffentlicht. Der Browser startet jetzt automatisch mit MacOS, öffnet PDFs schneller und räumt mit vielen Bugs auf.
/ Andreas Donath
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Firefox 156 ist größtenteils ein Wartungsupdate. (Bild: Leon Neal/AFP via Getty Image)
Firefox 156 ist größtenteils ein Wartungsupdate. Bild: Leon Neal/AFP via Getty Image

Mozilla hat Firefox 156 ausgeliefert. Das Update ist vor allem ein Wartungsrelease mit einer überschaubaren Liste neuer Funktionen(öffnet im neuen Fenster) und deutlich mehr Fehlerkorrekturen.

Die auffälligste Neuerung betrifft MacOS: Nutzer können Firefox nun so einstellen, dass der Browser automatisch beim Systemstart geöffnet wird. Diese Option findet sich im Startbereich der Einstellungen. Windows-Nutzern stand eine vergleichbare Funktion bereits zur Verfügung. Damit rücken die Plattformen näher zusammen.

Die Adressleiste erhält neue Vorschlagsquellen. Laut Mozilla sind lokalisierte Wikipedia-Ergebnisse und gelegentlich gesponserte Vorschläge jetzt in Frankreich, Deutschland und Italien verfügbar. Wer eine schlichtere Adressleiste bevorzugt, kann diese Vorschläge in den Firefox-Suggest-Einstellungen deaktivieren.

Firefox beseitigt viele kleine Fehler

Den Großteil des Releases machen Korrekturen aus, keine neuen Features. So soll es nicht mehr vorkommen, dass ein Bild durch eine lange Textzeile ersetzt wird, wenn das Bild an eine neue Position innerhalb eines Rich-Text-Editors gezogen wird.

Die Medienwiedergabe wurde überarbeitet. FLAC-Audio mit hoher Abtastrate in einem MP4-Container, wie es auf Seiten wie Bilibili(öffnet im neuen Fenster) genutzt wird, spielte vor dem Update nicht ab. Untertitel, die erst nach dem Öffnen eines Picture-in-Picture-Fensters aktiviert werden, erscheinen nun innerhalb dieses Fensters, statt unsichtbar zu bleiben.

Auch die Lesezeichen-Seitenleiste profitiert von einem Fix. Das Markieren eines Ordners zusammen mit den darin enthaltenen Lesezeichen und anschließendes Ziehen konnte die Lesezeichen zuvor aus dem Ordner lösen. Das korrigierte Mozilla. Ein verwandtes Interface-Problem, bei dem die Suchleiste in einem Tab nach dem Wechseln der Fenster in der Split-Ansicht nicht mehr funktionierte, wurde ebenfalls behoben.

Mehrere Korrekturen betreffen das Netzwerk. Einige Seiten ließen sich zuvor nicht laden, wenn DNS über HTTPS aktiv war und die Seite selbst HTTPS nicht unterstützte. Einige Nutzer des integrierten VPNs berichteten von komplettem Verbindungsverlust. Unter Windows konnte Firefox eine automatisch ausblendende Taskleiste daran hindern, einzublenden. Diese Probleme wurden behoben. Die Versionshinweise listen darüber hinaus weitere, nicht näher bezeichnete Sicherheitskorrekturen auf.

Bei der Performance verspricht Mozilla einen bis zu 45 Prozent schnelleren Start des integrierten PDF-Betrachters. Auch Speicher- und CPU-Verbrauch sollen sich verbessert haben, wenn Firefox große JPEG-Bilder verkleinert darstellt. Auf Windows-Geräten mit ARM64-Prozessoren können WebRTC-Videoanrufe laut Hinweisen nun auf hardwarebasierte H.264-Dekodierung setzen, statt auf Software zurückzugreifen.


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