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Browser: Chrome soll Iframes und Bilder "faul" nachladen

Mit dem Webstandard Lazyload sollen Bilder oder größere Iframes von einem Browser erst dann geladen werden, wenn diese im Sichtbereich des Nutzers sind. Googles Chrome-Team setzt die Funktion bereits um.
/ Sebastian Grüner
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Chrome soll nicht sichtbare Inhalte erst später nachladen. (Bild: Pixabay)
Chrome soll nicht sichtbare Inhalte erst später nachladen. Bild: Pixabay

Die Entwickler von Googles Chrome-Browser haben angekündigt, eine Funktion namens Lazyload zu implementieren(öffnet im neuen Fenster) – also ein "faules Laden". Hierbei soll das Laden von Bildern und Iframes einer Webseite, die sich nicht im Sichtbereich des Nutzers befindet, verzögert werden, bis der Nutzer in diesen Bereich der Webseite scrollt. Damit soll die Menge der übertragenen Daten sowie der Speicherverbrauch verringert und die Ladezeit für die Inhalte im Sichtbereich beschleunigt werden.

Die Betreiber einiger Webseiten haben solch ein Verhalten bereits über verschiedene andere Methoden umgesetzt. Google will das sogenannte Lazyload nun aber standardmäßig in den Browser integrieren und somit für einen Großteil der Webseiten schlicht selbst umsetzen. Gesteuert werden kann das Verhalten über ein spezielles Attribut für die HTML-Tags und

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Zusätzlich zu der expliziten Aktivierung des lazy Verhaltens kann außerdem das Attribut eager verwendet werden, um die betroffenen Inhalte auch direkt laden zu lassen. Das Attribut auto letztlich zeigt dem Browser an, dass dieser selbst über das Verhalten für die betreffenden Elemente entscheiden soll.

Laut dem Chrome-Entwickler Addy Osmani(öffnet im neuen Fenster) will das Chrome-Team die Funktion mit der Version 75 des Browsers veröffentlichen, die Anfang Juni dieses Jahres erscheinen soll. Interessierte können die Funktion bereits mit der aktuellen Developer-Version von Chrome testen. Dort kann die Funktion über eine Flag-Option gesteuert werden. Die Entwickler des Firefox-Browsers haben sich noch nicht öffentlich zur Unterstützung dieser Idee in dem Browser von Mozilla geäußert. Apple hat laut der Ankündigung wohl aber Interesse an solch einer Funktion im Safari-Browser.


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