Browser als Wächter: Google blockiert Malware-Downloads

Google hat angekündigt, dass Chrome künftig Downloads von browserverändernder Malware automatisch blockieren soll. Wer die Funktion schon ausprobieren will, muss die aktuellste Fassung von Chrome Canary installieren.

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Malware-Blocker in Chrome
Malware-Blocker in Chrome (Bild: Google/Bildmontage: Golem.de)

Chrome Canary kann automatisch Downloads von schädlicher Software blockieren. Bösewichte versuchen Nutzer immer wieder dazu zu bringen, Software zu installieren, die sie eigentlich gar nicht wollen. Da wird schon einmal mit kostenlosen Screensavern oder Videoplugins gelockt oder gar angebliche Sicherheitsupdates versprochen. Diese Programme sorgen dann dafür, dass im Browser beispielsweise die Startseite geändert oder unautorisiert Werbung eingeblendet wird. In einigen Fällen können gar Einstellungen blockiert oder das Deinstallieren erschwert werden, schreibt Google. Chrome sei aufgrund seiner wachsenden Beliebtheit ein besonders häufiges Ziel, meint der Browserhersteller.

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Im aktuellen Canary-Build von Chrome werden automatisch bekannte Malware-Programme blockiert. Der Anwender sieht dann am unteren Fensterrand einen Hinweis, dass Google den Download verhindert hat.

Seit Chrome 29 gibt es auch noch ein weiteres Sicherheitsfeature unter dem Menüpunkt "Einstellungen" ganz unten bei "Erweiterte Einstellungen anzeigen". Dort findet sich die Schaltfläche "Browsereinstellungen zurücksetzen". Diese Funktion sorgt dafür, dass Chrome wieder mit seinen Standardeinstellungen läuft. Das soll jegliche Änderungen durch Malware zunichtemachen.

Wann Google die Malware-Blockierfunktion auch in die reguläre Chrome-Version einfließen lässt, ist nicht bekannt.

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