Abo
  • Services:
Anzeige
Core i5-5675C
Core i5-5675C (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Broadwell: Intel stellt Core i7-5775C und Core i5-5675C ein

Core i5-5675C
Core i5-5675C (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zu spät, zu teuer: Kein Jahr nach ihrer Veröffentlichung sind Intels Broadwell-Chips für Desktop-Systeme Auslaufmodelle. Dabei gehören sie dank EDRAM immer noch zu den schnellsten CPUs.

Intel hat per Product Change Notification angekündigt (PDF), die Broadwell-Prozessoren Core i7-5775C und Core i5-5675C eingestellt zu haben. OEM-Hersteller oder Systemintegratoren können die Chips noch bis Februar 2017 bei Intel bestellen, die letzte Auslieferung an Partner erfolgt im August 2017. Damit endet ein vergleichsweise kurzes Gastspiel, denn der Core i7-5775C und der Core i5-5675C wurden erst im Juni 2015 veröffentlicht.

Anzeige

Da Intel massive Probleme mit dem 14-nm-FinFET-Herstellungsverfahren (14FF) hatte, erschienen die beiden Prozessoren sehr spät im Markt, schon im August 2015 folgte die Skylake-Generation mit Modellen wie dem Core i7-6700K. Größter Vorteil der Broadwell-Chips ist ihr sogenanntes 4+3e-Design, was bis heute die absolute Ausnahme im Desktop-Segment darstellt.

Der Clou ist der L4-Cache

Beide Prozessoren nutzen vier CPU-Kerne, der i7 obendrein Hyperthreading, und eine GT3e-Grafikeinheit. Das e-Suffix zeigt an, dass auf dem Package noch Embedded-DRAM aufgelötet ist. Dieser extrem schnelle Speicher kann von den CPU-Kernen und der Grafikeinheit als L4-Cache verwendet werden.

Obgleich Broadwell ein Mobile-Design ist und die beiden Desktop-Chips auf 65 Watt TDP limitiert sind, erreichen sie trotz niedriger Taktraten dank des EDRAM exzellente Leistungswerte: Einige Programme wie 7-Zip oder Spiele wie Starcraft 2 werden durch den On-Package-Speicher enorm beschleunigt. Der Core i7-5775C schlägt daher ungeachtet seiner Frequenz teilweise den Core i7-6700K.

Im Test der beiden Broadwell-C schrieben wir, dass die Chips schon in wenigen Wochen Auslaufmodelle seien, da sie viel zu teuer sind, und weil Skylake kurz vor dem Marktstart steht. Ob Intel überhaupt noch einmal ein 4+3e- oder gar 4+4e-Design als gesockelten Prozessor veröffentlicht, bleibt offen.


eye home zur Startseite
cicero 11. Aug 2016

Vielleicht war das EDRAM lediglich eine Vorübung für kommende Generationen mit...

Dr.Glitch 10. Aug 2016

Nun, nur das, was ganz oben in diesem lustigen Thread schon mal angesprochen wurde: dass...

HubertHans 10. Aug 2016

Wieso sollten OC DDR3 2133 Module schneller sein? Von Timings usw. haste noch nichts...

ms (Golem.de) 10. Aug 2016

Wie es im Text steht: 4 CPU-Kerne mit GT3e-Grafikeinheit ... hier eine Übersicht (ja...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. REGUMED Regulative Medizintechnik GmbH, Planegg Raum München
  2. flexis AG, Stuttgart
  3. BODYCOTE Deutschland GmbH, Düsseldorf
  4. über Ratbacher GmbH, Freiburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 28,99€
  2. 189,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  2. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  3. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  4. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  5. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  6. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  7. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  8. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  9. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  10. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Halb-OT: Bloß kein handliches Gerät...

    DetlevCM | 25.02. 23:55

  2. Wenn man schon ein eher schlechtes Netz hat...

    DanielDD | 25.02. 23:54

  3. Re: Display größer als bei Fulltouch 5"+

    pre3 | 25.02. 23:37

  4. Re: Gekauft!

    theFiend | 25.02. 23:31

  5. Re: Wer in einem Betrieb...

    dahana | 25.02. 23:26


  1. 20:21

  2. 11:57

  3. 09:02

  4. 18:02

  5. 17:43

  6. 16:49

  7. 16:21

  8. 16:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel