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Broadwell: 4K mit 60 Hz für Ultrabooks

Intels nächste Prozessorgeneration, Codename Broadwell, soll die 4K-UHD-Auflösung mit 60 Hz auch in Ultrabooks ermöglichen. Zudem steigt die Grafikleistung durch mehr Shader-Blöcke. Quicksync sowie die Videobeschleunigung werden verbessert und die Leistungsaufnahme von Displays verringert.
/ Marc Sauter
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Broadwell bringt hochauflösendere Ultrabooks. (Bild: Intel)
Broadwell bringt hochauflösendere Ultrabooks. Bild: Intel

Broadwell soll den Trend zu immer höher auflösenden Displays vorantreiben und unterstützt daher mehr Pixel bei einer höheren Bildwiederholrate als Haswell. Die Y-Versionen (basierend auf einem MCM) bieten per eDP 1.3 oder Displayport 1.2 bisher maximal 2.560 x 1.440 Pixel bei 60 Hz und die U-Varianten stellen 3.200 x 2.000 Bildpunkte bei 60 Hz oder die 4K-UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bei 30 Hz dar. Per HDMI 1.4 unterstützt Haswell 4.096 x 2.304 Bildpunkte bei 24 Hz .

Bei Broadwell sind die gleichen Schnittstellen verbaut, laut der CPU-World(öffnet im neuen Fenster) schaltet Intel jedoch höhere Auflösungen respektive Bildwiederholraten frei: Bei 4K-UHD erreichen die Modelle mit Y- und U-Suffix nun 60 Hz, die H-Versionen stellen 4.096 x 2.304 Bildpunkte per HDMI 1.4 mit 60 statt 24 Hz dar.

Die Y-Modelle benötigen im 4K-60-Hz-Betrieb mehr Energie als ihre 2,8 Watt SDP – die Leistungsaufnahme steigt daher an. Dafür hat Intel den VGA-Port gestrichen und setzt durch eDP 1.3 auf Panel Self Refresh (PSR) und Media Buffer Optimization (MBO). Unter Windows 8.1 sollen Ultrabook-Displays durch diese Techniken deutlich sparsamer sein.

Die GT2-Grafikeinheit soll 24 statt 20 und die GT3-Version 48 statt 40 Ausführungseinheiten bieten. Weiterhin hat Intel die Größe mehrerer Caches erhöht, die Culling- und Tessellation-Einheit verbessert, Quicksync überarbeitet und Broadwell unterstützt das High Profile (H.264) des Scalable Video Coding.

Broadwell erscheint voraussichtlich Ende 2014 für Ultrabooks und Tablets sowie in Form einer gesockelten Übertakter-Variante. Bei letzterer ist jedoch eher von Januar oder Februar 2015 auszugehen.


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