Bristol Ridge: AMD verspricht 14 bis 18 Prozent schnellere Notebook-Chips
AMD hat einen kurzen Ausblick auf die kommenden Notebook-Chips namens Bristol Ridge gegeben und ein erstes Convertible von HP angekündigt, in dem die neuen Prozessoren verwendet werden. Obgleich diese Modelle technisch weitestgehend identisch mit Carrizo sind, konnte AMD durch ein paar Änderungen die Geschwindigkeit bei gleicher thermischer Verlustleistung eigenen Benchmarks zufolge messbar steigern. AMD wird die neuen Chips auf der Computex-Messe Anfang Juni 2016 in Taipeh vorstellen.
Bei Bristol Ridge handelt es sich um eine optimierte Version von Carrizo, am Chip hat sich offenbar nichts geändert, was auch der von AMD gezeigte Die-Shot nahelegt. Allerdings nutzt Bristol Ridge anders als Carrizo schnelleren DDR4-2400 statt DDR3-1866-Speicher. Zudem hat AMD das Power-Management überarbeitet, also quasi die Notebook-Variante von Merlin Falcon .
So erreichen die neuen Prozessoren im 35-Watt-Segment Taktraten von 3,0 bis 3,7 statt bisher 2,1 bis 3,4 GHz – das zeigen ältere Informationen(öffnet im neuen Fenster) . AMD selbst spricht von einer im Singlethread-Test des Cinebench R15 gestiegenen Leistung von 14 Prozent, was angesichts der Frequenzen realistisch erscheint.
Die integrierte Grafikeinheit von Bristol Ridge nutzt wie gehabt acht Compute Units, also 512 Shader-Einheiten. Eventuell takten die ein bisschen höher, vor allem aber kann die GPU dank DDR4- statt DDR3-Speicher durch eine höhere Transferrate schneller Daten beziehen. Im 15-Watt-Segment mit DDR4-1866 statt DDR3-1600 spricht AMD daher beim 3DMark 11 Performance von einer um 18 Prozent gestiegenen Leistung. Im PCMark ändert sich kaum etwas.
Zu den ersten Geräten mit Bristol Ridge gehört HPs Envy x360(öffnet im neuen Fenster) : Das 15,6-Zoll-Convertible nutzt ein 4K-Display, eine PCIe-SSD plus Festplatte, eine dedizierte Grafikeinheit zusätzlich zur iGPU und optional eine Infrarot-Kamera für Windows Hello. Zur weiteren Ausstattung zählt ein USB-Type-C-Anschluss. Allerdings wird das Gerät nur in Nordamerika verkauft, in Deutschland hingegen einzig Intel-bestückte Versionen.
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