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Bristol Ridge: AMD plant 15 CPUs mit Grafikeinheit und DDR4-Speicher

Nächstes Jahr erscheinen die Sockel AM4 und FT4 mit neuen Prozessoren mit integrierter GPU: AMDs Bristol Ridge entsprechen Carrizo mit DDR4-Speicher, das Topmodell ist erfreulich sparsam.

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Bristol Ridge ist ein SoC mit zusätzlichem FCH.
Bristol Ridge ist ein SoC mit zusätzlichem FCH. (Bild: AMD)

Benchlife hat mehrere Präsentationsfolien zu AMDs Bristol Ridge genannten Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit veröffentlicht. Die Slides stammen von August 2015 und zeigen die Modelle für den neuen Sockel AM4 für Desktop-PCs und die Fassung FP4 für All-in-One-Rechner sowie Notebooks. Größter Unterschied zu den aktuellen Godavari- und Carrizo-Chips ist die freigeschaltete DDR4-Speicherunterstützung für mehr Daten pro Sekunde.

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Grundlegend ähneln die Bristol Ridge damit stark den Merlin Falcon für den Embedded-Markt, die Taktraten und die thermische Verlustleistung sind allerdings deutlich höher: Statt bis zu 35 Watt TDP soll diese bis zu 65 Watt betragen. Die Frequenzen steigen von 2,1 auf 3,6 GHz Basistakt und der Turbo liegt bei bis zu 4,0 statt 3,4 GHz. Beim GPU-Takt ermöglicht die höhere Verlustleistung bis zu 948 statt bis zu 800 MHz. An den Eckdaten ändert sich nichts, weiterhin kommen zwei Excavator-CPU-Module mit vier Integer-Kernen und acht Shader-Cluster mit 512 Rechenwerken zum Einsatz.

  • Bristol Ridge und Summit Ridge erscheinen für den Sockel AM4 (Bild: AMD)
Bristol Ridge und Summit Ridge erscheinen für den Sockel AM4 (Bild: AMD)

DDR4 erhöht die Datentransferrate zur iGPU

Die All-in-One- und Notebook-Varianten für die BGA-Fassung FT4 werden verlötet und kommen ohne zusätzlichen Controller aus, da es sich bei Bristol Ridge um ein System-on-a-Chip handelt. AMD ermöglicht es den Erstausrüstern (OEMs), die FT4-Prozessoren mit DDR3-1866- oder DDR4-2400-Speicher zu kombinieren. Die gesockelten AM4-Pendants sind einzig für DDR4-RAM freigegeben, zudem plant AMD Modelle mit deaktivierter Grafikeinheit - die dürften wieder als Athlon II oder III vermarktet werden.

Für die AM4-Plattform hat AMD noch einen Fusion Controller Hub (Chipsatz) entwickelt, der heißt vorläufig Promontory und unterstützt nativ die USB-3.1-Schnittstelle. Einen Termin nennen die durchgesickerten Präsentationsfolien nicht, AMD spricht offiziell nur von 2016. Wir vermuten, dass es im Frühsommer so weit sein wird - zumindest hatte AMD diesen Zeitpunkt in den vergangenen Jahren immer gewählt. Die Ankündigung von Bristol Ridge könnte also mal wieder im Juni auf der Computex-Messe in Taipeh, Taiwan, erfolgen.



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HubertHans 10. Dez 2015

Stimmt, hatte mich vertan. Der Bulldozer war ja der naechste Griff ins Klo.


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