Abo
  • Services:

Brio 4K Streaming Edition: Logitech-Kamera für Let's Player und andere Streamer

4K-Auflösung und automatische Gesichtserkennung: Die neue Brio 4K Streaming Edition richtet sich an Streamer auf Twitch und Co. Im Produkt ist auch eine spezielle Streaming-Software enthalten. Der Preis ist dafür etwas höher.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Brio 4K Streaming Edition kann oberhalb des Bildschirms befestigt werden.
Die Brio 4K Streaming Edition kann oberhalb des Bildschirms befestigt werden. (Bild: Logitech)

Der Peripheriehersteller Logitech hat auf der Gamescom 2017 eine neue Version der Webcam Brio 4K vorgestellt, die sich speziell für das Streamen von Gaming-Inhalten eignen soll. Die Brio 4K Streaming Edition ist der Nachfolger der Brio-Kamera, die 1080p-Videos aufnehmen konnte. Diese Auflösung wurde auf 4K erhöht. Bilder werden dabei mit einer Frequenz von 30 Frames pro Sekunde aufgenommen. Alternativ lässt sie sich auf 1080p mit 60 fps und 720p mit 90 fps einstellen. Für den letzteren Modus wird aber ausreichend Lichteinfall benötigt. Eine ähnliche Kamera ist die Brio 4K, die wir bereits testen konnten. Die Streaming Edition wird mit einer einjährigen Premium-Lizenz des Streamingdienstes Xsplit ausgeliefert.

Stellenmarkt
  1. ELAXY | CREALOGIX, Jever, Puchheim bei München, Stuttgart
  2. AKDB, Regensburg

Die Webcam enthält die Funktion, Bilder mit High Dynamic Range (HDR) zu erfassen. Außerdem lässt sie sich in drei Blickwinkeln einstellen: 65, 78 und 90 Grad. Die Kamera soll laut Logitech einen hohen Zoomfaktor besitzen und dabei trotzdem ein gutes Bild liefern. Sie hat auch eine automatische Lichterkennung integriert, bei der sich die Blende automatisch verschließt oder öffnet.

Automatische Gesichtserkennung und Filter

Ein Algorithmus namens Chromacam erkennt Hintergründe im Bild automatisch und kann diese bei Bedarf verschwommen darstellen. Unter Windows 10 erkennt die Kamera automatisch Gesichter und kann diese mit verschiedenen Filtern versehen. Logitech nennt unter anderem eine hohe Farbsättigung, eine Schwarzweiß-Maske und einen Niedrigkontrastfilter. Die Codierung der Bilder erfolgt über die Brio-Software, die Rendering per Grafikeinheit oder Prozessor ermöglicht.

  • Logitech Brio 4K Streaming Edition (Bild: Logitech)
  • Das Produkt kann Farben und Licht automatisch anpassen. (Bild: Logitech)
  • Die Kamera wird per USB Typ-C angeschlossen. (Bild: Logitech)
  • Logitech Brio 4K Streaming Edition (Bild: Logitech)
  • Auflösungen im direkten Vergleich (Bild: Logitech)
Auflösungen im direkten Vergleich (Bild: Logitech)

Die Brio 4K Streaming Edition kostet inklusive der einjährigen Lizenz für Xsplit 250 Euro und soll ab September 2017 in Deutschland verkauft werden. Als Zubehör liefert Logitech einen Clip zum Anstecken der Kamera, eine Tasche, ein USB-Typ-C-Kabel und eine Klappe zum Abdecken der Linse mit.

Die Kamera tritt auch in Konkurrenz zur etablierten und beliebten Logitech C970, die mit etwa 80 Euro wesentlich preiswerter ist. Dafür bietet die Brio 4K Streaming Edition eine höhere Auflösung und mehr zusätzliche Software, die speziell auf Streamer zugeschnitten ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 9,99€

JanZmus 23. Aug 2017

Ich persönlich finde alle Let's Player doof, die sich selber filmen.

blaxxz 23. Aug 2017

Die Daten der aktuellen Brio: http://www.logitech.com/de-de/product/brio#specification...

kadder 23. Aug 2017

Für den Zweck würde ich eher sowas nehmen: http://www.logitech.com/de-de/product...

Ext3h 22. Aug 2017

Logitech bekommt es nicht hin, bei automatischen Facetracking per Sensorshift und Zoom...

Hotohori 22. Aug 2017

Der Artikel verlinkt auch auf die C920, von daher denke ich mal ist diese damit im...


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

    •  /