Brillenspiele: Tontaubenschießen mit Google Glass

Die fünf Google-Glass-Spiele(öffnet im neuen Fenster) , die der Hersteller vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) hat, nutzen die Hardware der Brille, besonders ihre Sensoren, voll aus. Gyroskop und Beschleunigungsmesser sind beispielsweise beim Spiel Tennis gefragt, bei dem der Kopf des Spielers sein Schläger ist, mit dem er den virtuellen Ball treffen muss.

Ein weiteres Spiel dürfte für noch mehr Erheiterung oder Besorgnis in der Umgebung sorgen: Beim Tontaubenspiel muss der Brillenträger mit einem Fadenkreuz das virtuelle Ziel anvisieren und dann laut "Bamm" zum Schießen rufen, um die hereinfliegende Scheibe zu treffen. Auch das Spiel "Shape Splitter", das ein wenig an Fruit Ninja erinnert, dürfte für Verblüffung beim Publikum sorgen: Mit schnellen Handbewegungen vor der Brille zertrümmert der Spieler dabei virtuelle und vielleicht aus Versehen auch ganz reale Gegenstände.
Beim Balancier-Spiel muss der Spieler durch Kopfbewegungen verhindern, dass eine Ladung virtueller Pakete das Gleichgewicht verliert. Matcher ist eine Abwandlung des Memory-Spiels und nutzt ebenfalls die Kopfbewegungen des Google-Glass-Trägers zur Steuerung.
Derzeit ist die Brille nur für Google Glass Explorers, also Teilnehmer des Project-Glass-Programmes, verfügbar. Es wird erwartet, dass Google sie in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf den Markt bringt.