Abo
  • Services:

Brille verlässt Betastadium: Verkauf von Google Glass wird eingestellt

Google stellt sein Betaprogramm für Google Glass ein. Schon ab Montag soll die Datenbrille im Rahmen des Explorerprogramms nicht mehr verkauft werden. Das soll jedoch nicht das Ende, sondern erst der Anfang für Google Glass sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Explorerprogramm von Google Glass soll eingestellt werden.
Explorerprogramm von Google Glass soll eingestellt werden. (Bild: Google)

Google stellt das Explorerprogramm für seine Computerbrille Glass am 19. Januar 2015 offiziell ein. Das Unternehmen will einem Bericht des Wall Street Journals zufolge die Brille aus der Verantwortung der Entwicklungsabteilung Google X herausnehmen und in eine eigene Abteilung überführen, um sie für den Massenmarkt fit zu machen.

Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin
  2. BWI GmbH, Meckenheim, Bonn

Die neue Abteilung soll von Googles Glass-Projektleiterin Ivy Ross geleitet werden, die strategische Verantwortung übernimmt Tony Fadell. Fadell gründete die Rauchmelderfirma Nest, die Google übernahm. Fadell war auch maßgeblich an der Entwicklung von Apples iPod beteiligt.

  • Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Aviator Graphite (Bild: Google)
  • Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Navigator Orchid Mist (Bild: Google)
  • Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Shiny Elderberry (Bild: Google)
Die Google Glass als Designermodell der DVF-Kollektion: hier das Modell Navigator Orchid Mist (Bild: Google)

Nach Einschätzung des Wall Street Journals ist der Schritt ein Zeichen dafür, dass Google einen Strategiewechsel vornimmt und die Weiterentwicklung der Brille ohne öffentliche Betatests plant und erst dann wieder vorzeigt, wenn das Produkt nach Ansicht von Google verkaufsfertig ist. Kommende Versionen sollen günstiger sein, eine längere Akkulaufzeit und eine bessere Tonwiedergabe aufweisen. Ein besseres Display solle es laut Aussage von Ivy Ross auch geben, berichtet das WSJ.

  • Google Glass Split (Bild: Google)
  • Google Glass Thin (Bild: Google)
  • Google Glass Bold (Bild: Google)
  • Google Glass Curve (Bild: Google)
  • Google Glass Edge (Bild: Google)
  • Google Glass Classic (Bild: Google)
  • Google Glass Active (Bild: Google)
Google Glass Classic (Bild: Google)

Der Schritt, den Verkauf von Google Glass erst einmal wieder einzustellen, zeichnete sich schon länger ab. Ursprünglich wollte Google die Datenbrille schon ab 2013 vertreiben, verkündete dann aber im Frühjahr 2013, damit erst im Jahr 2014 zu beginnen. Googles zögerliches Verhalten sorgte laut einem Reuters-Bericht vom November 2014 dafür, dass einige Firmen die Entwicklung von Glass-Apps pausiert oder ganz eingestellt haben.

Entwickler und Tester konnten seit einer Weile eine Betaversion der Datenbrille Glass Explorer Edition kaufen - zum stolzen Preis von 1.500 US-Dollar. Die Glass hat über dem rechten Auge ein kleines Display und ist mit einer Kamera und einem Mikrofon bestückt. Mit der Kamera lassen sich nahezu unbemerkt Fotos machen. Die Brille kann per WLAN eine Internetverbindung aufbauen und darüber Zusatzinformationen beziehen, die dann im Display erscheinen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 23,99€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 119,90€

M.P. 18. Jan 2015

Ich gebe aber bestimmt niemanden meine Adressdaten, damit er sich durch die Weitergabe...

LinuxMcBook 16. Jan 2015

Irgendwie kann das Kartographieren von an sich uninteressanten Straßenzügen eh nicht...

DxC 16. Jan 2015

Ich hasse klickbaiten so sehr... das sollte als Körperverletzung und persönliche...

caldeum 16. Jan 2015

wie ist denn das passiert? 5 Models mit Brille, jeder wird abwechselnd etwa 20x...

TrudleR 16. Jan 2015

Google Glass hat ja ein paar witzige Ansätze, aber wirklich den Alltag so erleichtern...


Folgen Sie uns
       


Smartes Feuerzeug Slighter angesehen (CES 2019)

Das smarte Feuerzeug Slighter gibt Rauchern nicht immer Feuer.

Smartes Feuerzeug Slighter angesehen (CES 2019) Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
  2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

    •  /