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Brille: Apple soll AR-VR-Headsets ab 2021 planen

Den Einstieg in die virtuelle oder augmentierte Realität will Apple erst ab 2021 mit entsprechenden Brillen abschließen. Vorher soll das iPad Pro mit Sensoren ausgerüstet werden, die den Raum erfassen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Distanzbild aufgenommen mit TOF-Kamera
Distanzbild aufgenommen mit TOF-Kamera (Bild: Captaindistance/CC-BY 3.0)

Apple lässt sich mit dem Einstieg in die VR- oder AR-Welt noch Zeit. Nach übereinstimmenden Berichten von The Information und Bloomberg hat das Unternehmen 2020 zunächst das iPad Pro und das iPhone auf der Agenda und will ab dem darauffolgenden Jahr Brillen für VR- und AR-Anwendungen vorstellen.

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Bloomberg berichtete, Apple arbeite an "einer Reihe von Augmented- und Virtual-Reality-Geräten", die auf einem neuen 3D-Sensorsystem basierten. Dieses werde zuerst auf einem neuen iPad Pro eingebaut, das in der ersten Jahreshälfte 2020 erscheinen solle. In der zweiten Jahreshälfte werde das iPhone dann ebenfalls mit einem Sensor ausgerüstet, mit dem der Raum erfasst werden könne.

Beim sogenannten Time-of-flight-Verfahren (TOF), das dabei vermutlich zum Einsatz kommt, wird ein Raum mit einem Lichtpuls ausgeleuchtet, und die Kamera misst für jeden Bildpunkt die Zeit, die das Licht bis zum Objekt und wieder zurück braucht. So wird der Raum dreidimensional erfasst. Dies geschieht anders als bei einem Laserscanner nicht zeilenweise, sondern mit einer einzelnen Aufnahme oder je nach Implementierung mit einigen wenigen Aufnahmen.

Das seit dem iPhone X eingesetzte Truedepth-Verfahren kann im Gegensatz zum Time-of-flight-Verfahren nur Distanzen von wenigen Zentimetern erfassen, das neue System soll auf mehreren Metern Entfernung arbeiten können.

Die VR- und AR-Headsets sollen nicht nur für Entertainmentzwecke genutzt werden können, sondern beispielsweise auch virtuelle Meetings mit anderen Nutzern ermöglichen, heißt es in dem Bericht. Eine leichtere Version einer AR-Brille soll 2023 folgen.

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