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Briefzustellung: Post will Briefe mit Scan per E-Mail ankündigen

Die Deutsche Post versucht die Briefzustellung zu modernisieren und will Briefe vorab ankündigen. Auch das Ende der Briefmarke wird langsam vorbereitet.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Briefkasten der Deutschen Post
Briefkasten der Deutschen Post (Bild: Deutsche Post)

Der Briefumschlag kommt vorab per E-Mail als Scan: So stellt sich die Deutsche Post die Zukunft vor, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf den Konzern berichtet (Bezahlschranke).

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Damit die Zustellung per E-Mail funktioniert, müssen sich Empfänger registrieren. Dies ist kostenlos. In einer Pilotphase funktioniert der Service aufgrund einer Partnerschaft mit der Post nur mit E-Mail-Konten von Web.de und Gmx.de. Der Kunde muss gegenüber dem Provider I m Rahmen eines Identifizierungsprozesses Wohnadresse und E-Mailadresse einmalig in Einklang bringen.

Praktisch ist der Dienst dann, wenn sich aus dem eingescannten Briefumschlag schon erkennen lässt, um was es sich ungefähr handelt. So lässt sich beispielsweise auch aus dem Urlaub erkennen, ob Freunde oder Kollegen einen wichtigen Brief öffnen sollten, um Empfänger zu informieren. Das Verfahren soll noch 2020 starten. Das aktuelle E-Post-Verfahren bei dem die Briefe geöffnet und gescannt werden, kostet hingegen 24,99 Euro monatlich.

Die Deutsche Post verwertet die bereits vorhandene Technik dabei nur für neue Zwecke. Briefe werden für die automatische Sortierung sowieso gescannt, die Abbilder werden nur nach der Zustellung gelöscht und erreichen die Empfänger bisher nicht.

Die Briefe werden für das Verfahren nicht geöffnet. Ab 2021 soll sich das ändern. Wer will, erhält dann auch ein PDF des Briefinhalts - auf Wunsch mit dem Verschlüsselungsverfahren PGP abgesichert. Das werde aber Geschäftskunden vorbehalten sein, heißt es in dem Bericht. Es lässt sich auch nur realisieren, wenn die Empfänger diesem Verfahren zustimmen. Inwieweit sich das Verfahren vom E-Post-System unterscheidet, ist noch nicht bekannt.

Handy-Code statt Briefmarke

Auch das Ende der klassischen Briefmarke wird langsam vorbereitet. Mittels Smartphone-App sollen Kunden künftig ihr Briefporto bezahlen können. Die Frankierung erfolgt nicht mehr per Briefmarke. Die App erzeugt anstelle dessen einen alphanumerischen Code, den die Absender einfach auf den Briefumschlag schreiben. Die Scanner der Post erkennen ihn wie eine Briefmarke.

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sharcyboy 02. Aug 2020 / Themenstart

Dann öffne die Mail mach nicht in Deinem Mail-Client sondern direkt über das Webportal...

Neuro-Chef 29. Jul 2020 / Themenstart

Ich fände das super. So erfahre ich auch bei längerer Abwesenheit, ob wichtige Post im...

Neremyn 29. Jul 2020 / Themenstart

Vielleicht habe ich es nicht dabei wenn es aufgeladen wird oder es ist gerade bei 0% und...

romolusi 28. Jul 2020 / Themenstart

Also 80% der briefe druckt die Post selber aus... Die müssen die nicht mal scannen um die...

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