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Brics Cable: Brics-Staaten wollen 12,8-TBit/s-Kabel bauen
(Bild: Brics Cable)

Brics Cable: Brics-Staaten wollen 12,8-TBit/s-Kabel bauen

Brics Cable: Brics-Staaten wollen 12,8-TBit/s-Kabel bauen
(Bild: Brics Cable)

Seit langem wird über das Brics Cable verhandelt. In den nächsten sechs Monaten wird sich entscheiden, ob das Seekabel wirklich gebaut wird.

Die Brics-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika betreiben ihren Plan für ein 34.000-Kilometer-Seekabel mit dem Namen Brics Cable weiter. Das berichtet die südafrikanische Zeitung African Business Review. Das Glasfaserkabel soll über ein Faserpaar eine Kapazität von 12,8 TBit/s bieten.

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Geführt wird das Seekabel von Miami im US-Bundesstaat Florida über Fortaleza im Nordosten Brasiliens nach Kapstadt, der drittgrößten Stadt Südafrikas. Nächste Station ist Mauritius, ein Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans. Von dort geht das Kabel nach Chennai/Madras an der Ostküste Südindiens und über Singapur weiter nach Shantou am südchinesischen Meer und endet schließlich im russischen Wladiwostok am Japanischen Meer.

Über das Großprojekt wurde von den Brics-Staaten in Neu-Delhi verhandelt. Das Brics Cable könnte für Afrika einen großen Schritt nach vorn in der Internetversorgung bedeuten. Es wird an das Wacs-Kabel an der Westküste und an Eassy und Seacom an der Ostküste des Kontinents angeschlossen.

Casper Kondor Chihaka, Managing Director des teilstaatlichen südafrikanischen Telekommunikationskonzerns Telkom, erklärte, dass das Land stark von dem Brics Cable profitiere. Doch er mahnte, dass die "Kapazität durch die große Zahl von Seekabeln, die von 2009 bis 2012 an das subsaharische Afrika geführt wurden, ihren Weg zum Endnutzer finden müsse, sonst ist Überproduktion und Investitionsdruck das Ergebnis". Obwohl die Verbreitung des Internets in Afrika von 2,4 Prozent im Jahr 2006 auf 12,8 Prozent im Jahr 2010 angestiegen ist, sind nach offiziellen Angaben vier Fünftel des Kontinents mit einer Milliarde Einwohner immer noch ohne Internetzugang.

Potenzielle Investoren wie der US-Internetkonzern Google wollen bis Ende 2012 entscheiden, ob sie sich an dem Projekt beteiligen wollen. Das Seekabel könnte bis Ende 2014 fertiggestellt sein, sagte Andrew Mthembu, Aufsichtsratschef von i3 Africa, der Nachrichtenagentur Reuters. Er hoffe, dass in den kommenden sechs Monaten alle Konsortiumsmitglieder zu einer bindenden Vereinbarung finden würden. Von da an seien noch 24 Monate für den Bau und die Installation nötig.


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__destruct() 12. Jun 2012

Von Terra auf Mega sind es nur 2 Tausenderstufen runter und nicht 4.

MaLic3 12. Jun 2012

Hey das wären 1,6 TB/s (Terabyte!!!) schnellstes inet in Deutschland hat 100Mbit = 12,5...

__destruct() 12. Jun 2012

Die Frage war ernst gemeint. Die Dinger decken kaum etwas ab und ein Tiefseekabel kann...

__destruct() 12. Jun 2012

Das war nicht ironisch gemeint, auch wenn ich natürlich verstehe, dass man es so...

HankvanHelvete 10. Jun 2012

Erstens ist München kein relevantes Drehkreuz, sondern in Sachen Internetverkehr...



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