Abo
  • Services:

Brian Krzanich: Intel-Chef verspricht Broadwell-PCs fürs Weihnachtsgeschäft

Nicht irgendwann Ende des Jahres 2014, sondern auf jeden Fall vor Weihnachten sollen erste PCs mit Intels neuer Architektur Broadwell erscheinen. Dies hat CEO Brian Krzanich unmissverständlich in einem Interview bekräftigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel-Vize Kirk Skaugen zeigt einen Broadwell-SFF, hier rechts im Bild.
Intel-Vize Kirk Skaugen zeigt einen Broadwell-SFF, hier rechts im Bild. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

"Ich kann für die Feiertage garantieren, und nicht nur für die letzte Sekunde der Feiertage", sagte Intel-CEO Brian Krzanich der Nachrichtenagentur Reuters. Krzanich grenzte damit den bisher nur als "im zweiten Halbjahr 2014" genannten Termin für die ersten PCs mit Broadwell-Prozessoren genauer ein.

Stellenmarkt
  1. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. Rodenstock GmbH, München

Zu beachten ist dabei auch die englische Formulierung "holiday", die Intels Chef wählte. In den USA ist damit üblicherweise die "holiday season" gemeint, die sich vom Erntedankfest am vierten Donnerstag im November bis Weihnachten erstreckt. Zu beiden Anlässen werden Geschenke gemacht, darunter auch PCs.

Ein weiterer wichtiger Termin für Computerkäufe in den USA ist der Schulanfang. Zu diesem Anlass Broadwell-PCs in die Läden zu stellen, werde jedoch schwer, sagte Krzanich weiter. Er ließ damit immerhin die Möglichkeit offen, dass entsprechende Rechner noch Ende Juli oder Anfang August zu haben sein könnten.

Von Broadwell, welcher als erster x86-Prozessor in 14-Nanometer-Technik hergestellt wird, erwarten sich vor allem die Hersteller von mobilen PCs wie Notebooks gute Geschäfte. Falls Intel die Leistungsaufnahme deutlich senken kann - was beim letzten Wechsel der Strukturbreite mit den Core-i-3000 nicht überzeugend funktioniert hat - dürften Notebooks mit gleich großem Akku länger laufen als ihre Vorgängermodelle. Eine erneut wie bei Core-i-3000 (Ivy Bridge) und Core-i-4000 (Haswell) in etwa verdoppelte Grafikleistung ist auch zu erwarten.

Intel hatte die zuvor für Mitte 2014 erwartete Broadwell-Architektur Ende des Jahres 2013 offiziell verschoben und Probleme mit der 14-Nanometer-Fertigung als Grund angegeben. Wie aber immer wieder von PC-Herstellern hinter vorgehaltener Hand zu hören ist, soll auch die schleppende Umstellung auf Haswell ein Grund gewesen sein. Erst in der ersten Hälfte des Jahres brachten vor allem große Anbieter Haswell-Ausgaben der vorherigen Ivy-Bridge-PCs auf den Markt, und deren Absatz wäre durch einen erneuten schnellen Modellwechsel zusätzlich behindert worden.

Die ersten Rechner mit Broadwell, der wahrscheinlich Core-i-5000 heißen wird, werden - so weit Intels frühere, bestätigte Angaben - nur als Notebooks und Ultrabooks sowie als All-in-One-PCs erscheinen. Eine gesockelte Version für Desktops soll erst 2015 erscheinen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€
  2. 229,99€ (zwei Stück für 359,98€)
  3. 149,99€
  4. (94,90€ + Versand und mit Sichtfenster für 109,90€ + Versand)

Braineh 22. Mai 2014

Nutze noch immer 'nen 1st gen Core i7 920 mit 4GHz, sehe überhaupt keinen Grund für ein...


Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
    iOS 12 im Test
    Auch Apple will es Nutzern leichter machen

    Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
    2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    Apple
    iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

    Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

    1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
    2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
    3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

      •  /