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Brexit: Vodafone prüft Umzug des Konzernsitzes aus UK

Nach der Brexit -Abstimmung prüft Vodafone , sein Hauptquartier in London aufzugeben. Die Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern sei entscheidend für den Konzern.
/ Achim Sawall
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Vodafone (Bild: Shailesh Andrade/Reuters)
Vodafone Bild: Shailesh Andrade/Reuters

Nach dem Brexit-Votum prüft Vodafone eine Verlegung der Konzernzentrale von Großbritannien in ein anderes Land. Das berichtet die britische Financial Times(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine Mitteilung des Mobilfunkkonzerns an mehrere Medien des Landes.

Die Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern sei entscheidend für jedes paneuropäische Unternehmen. Die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union, "einzelne Rechtsrahmen, die alle Mitgliedsstaaten umfassen, und der digitale Binnenmarkt" seien wichtige Faktoren für das Wachstum des Konzerns.

Es sei unklar, ob diese Attribute bestehen blieben, wenn der Austritt aus der EU vollzogen sei. Noch sei es zu früh, sich zum langfristigen Standort des Hauptsitzes festzulegen, aber es werde entschieden, "was auch immer zweckmäßig für Kunden, Aktionäre und Beschäftigte" sei.

Mehr Aktivitäten in Brüssel

In einem ersten Schritt würden in Brüssel die regulatorischen und Public- Policy-Aktivitäten Vodafones gestärkt, um sicherzustellen, dass die Interessen des Konzerns weiterhin in der EU repräsentiert seien.

Vodafone fühle sich seinen Kunden in Großbritannien weiter verpflichtet, und es werde weiter in das dortige Landesgeschäft investiert. Der Mobilfunkkonzern hat über 13.000 Beschäftigte in Großbritannien. Der Konzernsitz ist in London, der Sitz des Landesgeschäfts Vodafones in Newbury. Die Mehrheit der 462 Millionen Kunden, 108.000 Beschäftigten und 15.000 Zulieferer befindet sich außerhalb Großbritanniens. Der Geschäftsbetrieb in Europa erwirtschaftet ohne Großbritannien 55 Prozent des Gewinns.


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