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Rechnereinkäufe werden in Großbritannien und Nordirland teurer.
Rechnereinkäufe werden in Großbritannien und Nordirland teurer. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Brexit-Folgen: Preise für IT von HP und Dell steigen in Großbritannien

Rechnereinkäufe werden in Großbritannien und Nordirland teurer.
Rechnereinkäufe werden in Großbritannien und Nordirland teurer. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wegen Wechselkursänderungen vom Britischen Pfund zu anderen Währungen werden IT-Unternehmen in Großbritannien und Nordirland die Preise anheben. Als Folge des Brexits will HP schon zum 1. August 2016 die Preise erhöhen.

Nutzer in Großbritannien und Nordirland müssen laut Ars Technica UK mit steigenden IT-Ausgaben rechnen. Grund sind die Veränderungen des Wechselkurses zum US-Dollar. Das britische Pfund hat als Folge des sogenannten Brexits, dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens, an Wert verloren.

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Sowohl Dell als auch HP haben eine Preiserhöhung von rund zehn Prozent angekündigt. HP wird die Preiserhöhung zum 1. August durchsetzen. Gerüchten zufolge soll auch Cisco die Preise erhöhen. Dafür gibt es aber noch keine Bestätigung.

In Folge von Wechselkursänderungen, insbesondere zum US-Dollar, in dem viele IT-Unternehmen abrechnen, kommt es immer wieder zu Preiserhöhungen. Auch in Russland gab es vor rund anderthalb Jahren Preisanpassungen aufgrund extremer Wechselkursänderungen. Kursänderungen zum Euro haben sich in den vergangenen Jahren ebenfalls negativ bemerkbar gemacht, allerdings nicht so schnell wie jetzt nach dem Referendum.

So hat Apple die Preise für Apps in der EU Anfang 2015 um zehn Prozent erhöht. Die Hardware folgte kurz darauf. Diese Preiserhöhung betraf auch Großbritannien und Nordirland.

Bei Apple fallen aufgrund der fixen Preise und des kleinen, selten aktualisierten Produktportfolios Preiserhöhungen stärker auf, während die Windows-PC-Hersteller Erhöhungen durch eine große Anzahl von SKUs und neue Serien kaschieren können. Die Brexit-Folgen wollen die PC-Hersteller offenbar schneller und damit auffälliger lösen. Das zeigt auch, dass die Firmen nicht von einem kurzfristigen Effekt ausgehen. Apple hingegen hat seine Preise in Großbritannien und Nordirland bisher nicht erhöht, ist in solchen Belangen aber häufig langsam. Die großen Margen des Herstellers lassen mehr Spielraum, langsamer zu reagieren.


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freebyte 18. Jul 2016

Du musst nach Schengen und den EU-Handelsverträgen geboren sein. Vor 20-30 Jahren...

david_rieger 15. Jul 2016

Nur das Referendum, das für ziemlich viel Unsicherheit gesorgt hat. Natürlich hat der...

TeslasErbe 15. Jul 2016

Dem meiner Kenntnis nach einzigen globalen IT Hersteller der in Euro handelt?



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