Brexit: 300.000 .eu-Domains könnten verloren gehen

Wenn Großbritannien, Nordirland und Gibraltar die EU verlassen, dann können zahlreiche Domains verloren gehen. Europa-Domains gibt es nämlich nur für Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Die EU-Flagge und der Union Jack (Symbolbild)
Die EU-Flagge und der Union Jack (Symbolbild) (Bild: Dan Kitwood/Getty Images Europe)

Wer nicht in der Europäischen Union ist, der darf auch keine .eu-Top-Level-Domain verwenden. Wie die Europäische Kommission mitteilte, verlieren nach dem Brexit Großbritannien, Nordirland und Gibraltar das Recht zur Nutzung von .eu. Laut der Registry Eurid muss etwa ein Unternehmen oder eine Person in der EU, Norwegen, Island oder Liechtenstein seinen beziehungsweise ihren Sitz haben. Mit dem Brexit fallen die Gebiete allerdings aus dieser Liste. Dann besteht sogar das Recht, Domainvergaben ab dem 30. März 2019 zurückzuziehen.

Derzeit sind zahlreiche Domains gefährdet. Ob die Eurid allerdings tatsächlich eingreifen muss, ist noch unklar.

Sogenannte Crown Dependencies, wie Jersey oder Isle of Man, sind davon nicht betroffen. Sie dürfen ohnehin keine .eu-Domains verwenden. Das gilt auch für britische Überseegebiete - mit Ausnahme von Gibraltar. Dort sind .eu-Domains bisher explizit erlaubt.

Betroffen sind zehn Prozent aller .eu-Domains, wie aus der Q4-2017-Statisik hervorgeht. Mit 317.286 Domains belegen Großbritannien, Nordirland und Gibraltar Platz vier in der Statistik.

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Anonymer Nutzer 03. Apr 2018

Wieso?

p4m 03. Apr 2018

Das sieht unser Grundgesetz, zumindest in der Form einer bayerninternen Abstimmung...

Trockenobst 02. Apr 2018

Wenn man bedenkt mit welcher Verve der Brexit von den Briten vorangetrieben wird, sind...

Phantom 02. Apr 2018

"Beziehungsweise Viele" Damit meinte ich, dass nicht alle .com verwenden sondern Viele...



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