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Die 'Versoftung' von Brettspielen

Es werden nicht nur Computerspiele in Brettspiele umgewandelt, sondern auch umgekehrt, denn der Computer hat einige Vorteile gegenüber dem Brett. Aktuelles Beispiel ist die Digitalfassung des Brettspiel-Klassikera Gloomhaven, die gerade auf Steam im Early Access debütiert. "In der Steam-Version muss man viele Dinge nicht mehr händisch machen. Gerade bei Management-intensiven Spielen, die sehr viel Handling haben, bieten sich PC-Versionen an", erklärt Manuel Fritsch, der gemeinsam mit Michael Cherdchupan den Spielepodcast Insert Moin moderiert. Fritsch gehört zu den Kennern der Branche.

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Bei physischen Brettspielen verändert die Fokussierung auf Crowdfunding den gesamten Schaffensprozess. "Bei Kickstarter ist es noch wichtiger, aus der Masse herauszustechen", sagt Johannes Jaeger. "Die Spiele werden dort hauptsächlich über das Material und die Grafik vermarktet, weil man sie ja noch nicht spielen kann. Das heißt, man muss erst einmal Interesse über die Optik wecken."

Natürlich sei es aber auch wichtig, spielerische Innovationen zu bieten. "Es gibt sehr viele gute Spiele", sagt Jaeger. "Wir sind dann aber oft der Meinung: 'Naja, das ist ein super Spiel, das sieht auch gut aus - aber es ist halt einfach nicht besser als das - aus unserer Sicht - beste Spiel des Genres, das schon zwei Jahre alt ist.'"

Die Konkurrenz zu bereits bestehenden Spielen werde immer stärker, weil die allgemeine Qualität der Brettspiele in den letzten Jahren enorm gestiegen sei. "Man muss sich schon anstrengen", sagt Jaeger. "Aber wir sind immer wieder von der großen Kreativität überrascht. Und ein Abflachen ist bisher nicht abzusehen."

Manuel Fritsch sieht Crowdfunding kritisch: "Viele Kickstarter-Games sehen toll aus und haben meistens auch ein gutes Konzept. Ich sehe aber, dass im fertigen Produkt dann oft die redaktionelle Betreuung und die Markterfahrung fehlt. Das Testing findet bei Kickstarter-Spielen oft in einem sehr viel kleineren Umfang statt." Alles Dinge, die ein klassischer Spieleverlag nach wie vor leiste. "Man gewinnt Freiheiten. Die Qualität kann darunter aber schon arg leiden", sagt Fritsch.

Und wie steht es um die Hybridspiele, die vor ein paar Jahren noch ein wichtiger Trend auf dem Brettspielemarkt waren?

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 Brettspiele-Trends: Computer und Spielbrett bleiben getrennte WeltenWo sind denn die Hybride? 
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Anonymer Nutzer 31. Jul 2019

Hugos World war ein tolles Textadventure.

Anonymer Nutzer 31. Jul 2019

Ausnahmen: Ages of Empires oder so.

Anonymer Nutzer 30. Jul 2019

Excel ist lustig, definitiv.

Anonymer Nutzer 30. Jul 2019

Sie sind böse

Anonymer Nutzer 30. Jul 2019

Klingt nett, schau ich mir mal an. Danke für den Tipp.


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