Breitbandplan: Alcatel-Lucent baut nationales Glasfasernetz in Polen

In Polen arbeitet Alcatel-Lucent mit der Bundesregierung und lokalen Behörden zusammen, um in bisher unterversorgten Regionen im Osten des Landes für rund acht Millionen Bürger das Festnetz auszubauen. Das teilte der Netzwerkausrüster mit(öffnet im neuen Fenster) .
Dafür setzt der Konzern, der bald zu Nokia gehören wird, IP/MPLS-Technik und optische Netzwerktechnologie ein. Das von der polnischen Regierung initiierte und von der Europäischen Union mitfinanzierte Projekt setzt die im Zuge des Nationalen Breitbandplans und der ostpolnischen Breitbandnetz-Investitionsinitiative begonnenen Arbeiten fort.
Der polnische Nationale Breitbandplan hat das Ziel, landesweit allen Haushalten einen Internetzugang mit einer Datenübertragungsrate von 30 MBit/s zu ermöglichen und bis zum Jahr 2020 die Hälfte aller Haushalte mit 100 MBit/s auszustatten.
Alcatel-Lucent: Netzmanagement und -Service bis zum Jahr 2030
Alcatel-Lucent rüstet die regionalen Core- und Verteilnetze mit IP/MPLS-Systemen, 100G-DWDM-Technologie - meist über den 1830-Photonic-Service-Switch - und 7750-Service-Router auf. Der Netzausrüster übernimmt außerdem bis zum Jahr 2030 das Netzmanagement sowie Service- und Support-Dienstleistungen, die auf die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Regionen abgestimmt sind. Als Teil einer Open-Access-Strategie werden auch Drittanbieter Zugang zu der neuen Breitbandinfrastruktur haben.
Alcatel-Lucent macht keine Angaben zum finanziellen Volumen des Auftrages, und ob andere Telekommunikationsausrüster wie Huawei daran beteiligt sind.



