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Pininfarina H2 Speed: inspiriert von Formel-1-Konzeptauto aus dem Jahr 1969
Pininfarina H2 Speed: inspiriert von Formel-1-Konzeptauto aus dem Jahr 1969 (Bild: Pininfarina)

Brennstoffzellenauto: Pininfarina baut den H2 Speed

Pininfarina H2 Speed: inspiriert von Formel-1-Konzeptauto aus dem Jahr 1969
Pininfarina H2 Speed: inspiriert von Formel-1-Konzeptauto aus dem Jahr 1969 (Bild: Pininfarina)

Es hat eine Brennstoffzelle, es fährt elektrisch, und es ist schnell: Das italienische Unternehmen Pininfarina hat einen Rennwagen mit Brennstoffzellenantrieb entworfen. Das Auto soll in Kleinserie auf dem Markt kommen - allerdings nicht auf die Straße.

Die Brennstoffzelle wird Rennstrecken-tauglich: Das italienische Automobilunternehmen Pininfarina will das Konzeptfahrzeug H2 Speed in einer Kleinserie bauen. Das Auto hat einen Brennstoffzellenantrieb.

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Vorgestellt hatte Pininfarina den H2 Speed als Konzept beim Genfer Autosalon im Frühjahr. Doch jetzt will das Unternehmen das Auto auch bauen. Das sagte Pininfarina-Chef Silvio Pietro Angori dem US-Magazin Automotive News bei der kalifornischen Oldtimer-Messe Concours d'Elegance.

Prototyp soll Anfang 2017 fertig sein

Danach plant Pininfarina, 100 der Autos zu bauen. Ein funktionsfähiger Prototyp soll Anfang kommenden Jahres fertig sein, das Serienmodell in etwa 12 bis 14 Monaten. Ein H2 Speed wird rund 2,5 Millionen US-Dollar kosten. Trotz des stolzen Preises hat Pininfarina bereits Interessenten.

Der H2 Speed basiert auf dem Chassis eines Le Mans Prototyp 2 (LMP2), der zweithöchsten Klasse der Sportwagen mit geschlossenen Radkästen. Entsprechend ist das Auto auch nicht für die Straße zugelassen und darf nur auf der Rennstrecke eingesetzt werden.

Akku speichert Energie

Als Antrieb dienen zwei Elektromotoren an der Hinterachse. Zusammen haben sie eine Höchstleistung von 370 Kilowatt. Mit Strom werden sie von einer Polymerelektrolytbrennstoffzelle mit einer Leistung von 210 Kilowatt versorgt. Das Fahrzeug hat zudem einen Akku mit einer Kapazität von 20 Amperestunden, der zurückgewonnene Bremsenergie speichert.

Die Leistung der Motoren wird direkt auf die Räder übertragen. Das Auto hat kein Getriebe. Der H2 Speed beschleunigt in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 Kilometern pro Stunde.

Auto ist in drei Minuten betankt

Die Brennstoffzelle wird mit Wasserstoff betrieben. Der Tank hat ein Fassungsvermögen von 6,1 Kilogramm. Betankt wird er mit einem Druck von 700 bar. Ihn zu füllen, dauert rund drei Minuten.

Pininfarina, ein italienisches Designstudio und Karosseriebauunternehmen, baut nur die Karosserie des H2 Speed. Deren Design ist inspiriert von der Studie Sigma Grand Prix aus dem Jahr 1969. Mit diesem Formel-1-Konzeptfahrzeug wollte Pininfarina seinerzeit neue Sicherheitstechnik für den Rennsport demonstrieren.

Green GT H2 hat sich verspätet

Der Antriebsstrang wurde von dem Schweizer Unternehmen Green GT entwickelt. Das wollte bereits 2013 den Brennstoffzellen-Boliden Green GT H2 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans einsetzen - er sollte aus der für innovative Fahrzeuge reservierten Box 56 starten. Die Premiere wurde jedoch abgesagt - und ließ dann noch einmal drei Jahre auf sich warten. Erst in diesem Jahr konnte der Franzose Olivier Panis mit dem Green GT H2 in Le Mans auf die Strecke.

Pininfarina gehört seit Ende des vergangenen Jahres zum indischen Automobilhersteller Mahindra. Der tritt mit einem eigenen Team auch in der Elektrorennsportserie Formel E an.


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TrollNo1 02. Sep 2016

Gab doch in den letzten Monaten und Jahren hier genügend Vorstellungen von Super-Akkus...

cpt.dirk 02. Sep 2016

Man muss berücksichtigen, dass Rennstrecken Kurven haben, wo erstens wieder Bremsenergie...



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