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Brennstoffzellenauto: Hyundai Nexo soll 69.000 Euro kosten und förderfähig sein

Hyundai will sein Brennstoffzellenauto Nexo in Deutschland ab 69.000 Euro verkaufen. Damit ist das SUV in Deutschland förderfähig und für den Kunden 4.000 Euro günstiger zu bekommen. Ab August 2018 kommt der Nexo in den Handel.
/ Andreas Donath
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Der Antrieb des Hyundai Nexo (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Der Antrieb des Hyundai Nexo Bild: Friedhelm Greis/Golem.de

Das Fahrzeug verfügt über drei Tanks, die so untergebracht sind, dass trotzdem eine ebene Ladefläche realisiert werden konnte. Es ist 4,67 m lang und kommt auf einen Radstand von 2,67 m. Das Brennstoffzellenfahrzeug des koreanischen Herstellers schafft bis zu 756 km mit dem gasförmigen Wasserstoff im Tank. Das ist die höchste Reichweite aller verfügbaren Brennstoffzellen-Pkw im Markt und damit konkurrenzfähig mit den Verbrennern. Der Antrieb kommt auf 120 kW (163 PS) und beschleunigt das Fahrzeug in 9,2 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 179 km/h beziffert.

Der Nexo verfügt über verschiedene Assistenzsysteme, darunter ein Auffahrwarnsystem sowie Assistenten zum Einparken, Spurhalten, Erkennen des toten Winkels und Bremsung bei Hindernissen auf der Fahrbahn.

Konkurrent Toyota bietet mit dem Mirai ein Mittelklassefahrzeug an, das ebenfalls mit einer Brennstoffzelle arbeitet. Sein Preis liegt bei 79.000 Euro.

Das größte Problem ist derzeit die geringe Anzahl von Wasserstofftankstellen. In Berlin gibt es zwar laut h2stations.org(öffnet im neuen Fenster) mittlerweile vier Tankstellen, doch in ganz Deutschland sollen es nur etwa 30 Stück sein, wobei nicht alle öffentlich zugänglich sind.

Ein weiteres Problem stellt die Gewinnung von Wasserstoff dar. Er kann unter anderem durch Elektrolyse(öffnet im neuen Fenster) aus Wasser, per Erdgasreformation(öffnet im neuen Fenster) oder aus Biomasse hergestellt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Verfahren(öffnet im neuen Fenster) . Die eingesetzte chemische, elektrische, thermische oder solare Energie ist unterschiedlich zu bewerten. Einerseits unterscheiden sich die Wirkungsgrade stark voreinander, andererseits kommt es bei der Energiegewinnung auch zu Umweltbelastungen.


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