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Brennstoffzellenauto: Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen

Bayern will eine Wasserstoffwirtschaft entwickeln und unter anderem 100 Tankstellen für Brennstoffzellenfahrzeuge errichten.
/ Andreas Donath
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Elektro-Lkw Mercedes eActros (Bild: Daimler)
Elektro-Lkw Mercedes eActros Bild: Daimler

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat die Bayerische Wasserstoffstrategie vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Das Bundesland will damit Arbeitsplätze schaffen und den Transformationsprozess der Fahrzeug- und Zulieferindustrie unterstützen, sprich den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger fördern.

Ziel ist es, Wasserstoffanwendungen in Verkehr und Industrie sowie den Ausbau der H2-Infrastruktur voranzutreiben. In den nächsten Jahren sollen in Bayern 100 H2-Tankstellen errichtet werden. Gefördert wird dies mit 50 Millionen Euro. Die öffentlichen und betrieblichen Tankstellen sollen vornehmlich für Brennstoffzellen-Busse und Lkw sowie andere Nutzfahrzeuge verwendet werden.

Zudem will die Staatsregierung Elektrolyseanlagen und Brennstoffzellenfahrzeuge wie Busse und Nutzfahrzeuge fördern. Brennstoffzellen sollen bei großen Nutzfahrzeugen sinnvoller einsetzbar sein als Akkus. Wenn Nutzfahrzeuge allein mit Akkus weit kommen sollen, haben sie kaum noch nutzbare Zuladungen, weil die Akkus schnell sehr groß und schwer werden. Ein Wasserstofftank hingegen ist leichter als ein Akku, der die gleiche Menge Energie speichern kann. Ein weiterer Vorteil: Wasserstofftanks lassen sich sehr schnell füllen, Akkus nicht.

Bayern will außerdem Unternehmen fördern, die im Bereich Wasserstofftechnik forschen.

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