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Brennstoffzellen-Lkw: EU billigt Kooperation zwischen Daimler und Volvo

Die EU sieht keine Wettbewerbsgefahren auf dem Markt für Brennstoffzellen-Lkw durch das Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und Volvo.

Artikel veröffentlicht am ,
Daimler und Volvo dürfen gemeinsam Brennstoffzellen-Lkw entwickeln.
Daimler und Volvo dürfen gemeinsam Brennstoffzellen-Lkw entwickeln. (Bild: Daimler Trucks)

Der Autokonzern Volvo und die Daimler Truck AG dürfen gemeinsam Brennstoffzellensysteme zur Serienreife bringen. Ein entsprechendes, im November 2020 vereinbartes Joint Venture wurde am 8. Februar 2021 von den Wettbewerbshütern der EU-Kommission genehmigt. Trotz der starken Position von Volvo und Daimler bei der Herstellung schwerer Lkw geht die Kommission nicht davon aus, dass Wettbewerber vom Markt für Brennstoffzellenantriebe ausgeschlossen würden.

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Volvo hat für das Gemeinschaftsunternehmen 50 Prozent der Anteile an der Daimler Truck Fuel Cell GmbH für die Summe von etwa 600 Millionen Euro erworben. Die Pläne wurden erstmals im April 2020 angekündigt.

Daimler gab Mitte September bekannt, langfristig auf einen Mix aus Batterie und Brennstoffzelle für den Antrieb schwerer Lkw zu setzen. Der wasserstoffgetriebene Mercedes-Benz GenH2 Truck soll im Jahr 2023 in die Kundenerprobung gehen und dieselben Anforderungen wie ein Dieselfahrzeug hinsichtlich Zugkraft, Reichweite und Leistungsfähigkeit erfüllen.

Der Mitteilung zufolge wird das Joint Venture ein System mit mehreren Leistungsstufen entwickeln. Dazu zählt auch ein Doppelsystem mit 300 Kilowatt (kW) Dauerleistung für schwere Fernverkehrs-Lkw. "Da der Einsatz in schweren Lkw sehr anspruchsvoll ist, eignen sich die Produkte des Joint Ventures auch hervorragend für andere Anwendungsfälle wie die stationäre Stromerzeugung", hieß es im vergangenen November.

In etwa drei Jahren wollen beide Unternehmen Brennstoffzellen-Lkw im Kundeneinsatz erproben. Die Serienproduktion ist für die zweite Hälfte des Jahrzehnts geplant. Der Sitz des Unternehmens soll in Nabern südwestlich von Stuttgart sein. Dort hat auch die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH ihren Hauptstandort. Bei dem neuen Unternehmen sollen etwa 250 Angestellte arbeiten.

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Steffo 08. Feb 2021 / Themenstart

Du solltest nicht von Deutschland auf den Rest der Welt schließen. Japan hat z. B. kein...

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