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Brennstoffzelle: Wasserstoff soll Hausakkus ersetzen

Lavo Hydrogen will Brennstoffzellen und Metallhydridtanks für Wasserstoff als Energiespeicher im Haus etablieren und Batteriespeicher ablösen.

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Lavo-Hydrogen-Chef Alan Yu mit den Tanks des Systems.
Lavo-Hydrogen-Chef Alan Yu mit den Tanks des Systems. (Bild: Lavo Hydrogen)

Das australische Unternehmen Lavo Hydrogen will per Elektrolyse Wasserstoff aus Strom und Wasser gewinnen, das in lokalen Energiespeichern im Haushalt zwischengelagert wird. Bei Bedarf wird über eine Brennstoffzelle Strom generiert. Der Schlüssel ist dabei die auf dem Haus installierte Photovoltaik-Anlage, die für die Stromerzeugung eingesetzt wird, um den Wasserstoff zu gewinnen. Die Anlage misst 1.680 x 1.240 x 400 mm und wiegt mitsamt der vier Tanks 324 kg.

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Da Wasserstoff ein hochentzündliches Gas ist, muss es in Tanks gelagert werden, die bei der Technik von Lavo Hydrogen aus einem Metallhydridbehälter bestehen.

In Australien wird das System aus Elektrolyseur, Wasserstoffspeicher und Brennstoffzelle ab November 2020 angeboten, die Installation in Haushalten soll ab Mitte 2021 beginnen.

Allerdings ist schon bei kurzer Betrachtung des Systems klar, dass es hier zu deutlichen Verlusten kommt - beim Elektrolyseprozess, der Verpressung des Wasserstoffs in den Tank und der Rückumwandlung über die Brennstoffzelle. Dazu kommt noch die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom für die Nutzung im Haushalt. Wie viel Verlust das insgesamt ist, teilte Lavo Hydrogen nicht mit. Beim Speichern des Stroms in Akkus fehlen einige dieser verlustreichen Umwandlungsschritte.

  • Lavo Hydrogen (Bild: Hersteller)
Lavo Hydrogen (Bild: Hersteller)
Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)

Das größte Problem ist allerdings der Preis. Er liegt nach einem Bericht von Bloomberg bei etwa dem Dreifachen eines Akkuspeichers. Das System soll rund 35.000 Australische Dollar kosten (rund 21.000 Euro) und 40 Kilowattstunden Strom speichern können. Zum Vergleich: Die einfachste Tesla Powerwall speichert etwa 13,5 Kilowattstunden Strom.

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HPS Home Power... 12. Nov 2020 / Themenstart

Das picea System von HPS ist der größte Batteriespeicher für Ein- und Zweifamilienhäuser...

Michael H. 22. Okt 2020 / Themenstart

Och Explosionen "innen" müssen gar nicht mal so "krass" sein, dass das Haus wech...

DerQ 21. Okt 2020 / Themenstart

Soweit ich weiß bietet eine Deutsche Firma ein System Namens "HPS System picea...

Ach 21. Okt 2020 / Themenstart

Dieser Vergleich stellt doch gerade zur Schau, wo die Grenzen des Batteriespeichers...

subjord 21. Okt 2020 / Themenstart

genau und selbst bei einer Powerwall werden in Privathaushalten in der Regel nicht mehr...

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