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Brennstoffzelle: Dornier 328 soll 2025 als Wasserstoff-Flugzeug abheben

H2Fly und die Deutsche Aircraft wollen Regionalflugzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik ausrüsten. Dafür wird eine Dornier 328 umgebaut.
/ Andreas Donath
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Dornier 328 (Bild: H2FLY)
Dornier 328 Bild: H2FLY

Die Dornier 328(öffnet im neuen Fenster) ist ein mit Turboprop-Antrieb ausgestattetes Passagierflugzeug für Kurzstrecken, das von den Startups H2Fly und Deutsche Aircraft zu einem Brennstoffzellen-Flugzeug umgerüstet werden soll. Die Unternehmen unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung(öffnet im neuen Fenster) .

Das Demonstrationsflugzeug soll im Jahr 2025 erstmals abheben und beweisen, dass Regionalflugverkehr mit bis zu 40 Sitzen möglich ist. Das Energiesystem des Demonstrationsflugzeugs soll eine Leistung von 1,5 Megawatt erreichen und wäre damit das bisher leistungsstärkste wasserstoffelektrisch angetriebene Flugzeug.

H2Fly ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Ulm. Das Unternehmen baute das viersitzige Testflugzeug HY4 , das mit einem wasserstoff-elektrischen Antrieb ausgestattet ist und bereits 70 erfolgreiche Starts und Landungen absolvierte.

Die beiden Unternehmen wollen außerdem an der Definition der technischen Spezifikationen sowie den Zulassungsanforderungen für Brennstoffzellensysteme in der Großflugzeugklasse CS-25 der EASA(öffnet im neuen Fenster) arbeiten.

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Der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek (CDU), Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, sagte: "Ab 2035 muss hybrid-elektrisches Fliegen der neue Standard in Deutschland sein. Ich freue mich über die vereinbarte Technologiekooperation für eine nachhaltige Luftfahrt made in Germany. Die Bundesregierung wird diesen Weg der Innovation mit ihrem F&E-Förderprogramm weiter unterstützen, um die Vision eines emissionsfreien Flugzeugs Realität werden zu lassen."


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