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Brendan Iribe: Oculus-Gründer verlässt Facebook

Nach Palmer Luckey kehrt mit Brendan Iribe ein weiterer Gründer und der ehemalige CEO von Oculus VR dem Mutterunternehmen Facebook den Rücken. Hintergrund sollen unterschiedliche Ansichten bei der Entwicklungsrichtung der Rift-Headsets sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Brendan Iribe war einer der Gründer von Oculus VR.
Brendan Iribe war einer der Gründer von Oculus VR. (Bild: Facebook)

Brendan Iribe wird Oculus VR und damit auch Facebook verlassen, das kündigte der CEO mit einer Nachricht im sozialen Netzwerk an. Brendan Iribe hatte Oculus VR im Juli 2012 gegründet und stand dem Unternehmen als CEO vor, einer seiner Partner war Palmer Luckey. Im Laufe der Jahre entwickelte Oculus VR die beiden Dev-Kit-Versionen Rift DK1 und Rift DK2 für Entwickler und Kickstarter-Unterstützer, das finale Rift, genannt CV1 (Consumer Version), und zuletzt das Oculus Go. Laut Techcrunch geht Brendan Iribe, weil das Rift CV2 in der gewünschten Form nicht realisiert werden soll.

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Vor allem bei der benötigten Performance und der generellen Entwicklungsausrichtung sollen sich der ehemalige Oculus-CEO und Facebook-CEO Mark Zuckerberg nicht einig geworden sein. In einem Statement sagte Facebook, dass keine Aussagen zu spezifischen Produkten auf der Roadmap getroffen werden, aber es gäbe Pläne für ein zukünftiges Rift-Headset. Offenbar entspricht dies aber nicht Brendan Iribes Vorstellungen, was dann schlussendlich zum Bruch geführt haben könnte. Mitgründer Palmer Luckey war bereits im März 2017 gegangen, offiziell ebenfalls ohne Angabe von Gründen.

Neben dem Oculus Go (Test) plant Facebook mit dem Oculus Quest ein weiteres autarkes VR-Headset. Es soll deutlich mehr Leistung aufweisen und ebenfalls ohne einen PC auskommen. Es benötigt kein Smartphone zum Einrichten und verfügt über Positional Tracking. Das Oculus Quest soll im Frühjahr 2019 mit 64 GByte Speicher für rund 400 US-Dollar auf den Markt kommen. Zu einem neuen Rift-Modell gibt es bisher keine offiziellen Ankündigungen seitens Facebook.

Nachtrag vom 24. Oktober 2018, 11:27 Uhr

Oculus VR hat sich ausführlicher zu einem Rift 2 geäußert und dabei Mark Zuckerberg von der OC5-Konferenz zitiert: Facebook werde ein nächstes Rift veröffentlichen und Virtual Reality für den PC sei weiterhin eine Kategorie, in welche der Hersteller investiere und die weiter ein Teil der Strategie sei. Das Rift/PC-Team werde weiter von Nate Mitchell geleitet, einem der Oculus-Gründer.

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Hotohori 25. Okt 2018

Also ich kenne jetzt 2 Aussagen von Oculus zu dem Gerücht, einmal eine von Nate Mitchell...

Hotohori 25. Okt 2018

Ich wünschte ich könnte auch darüber lachen, mich macht so viel Unsinn einfach nur...

LH 24. Okt 2018

Kann man so pauschal nicht sagen. Wir haben hier im Büro eine Oculus Go, und diese ist...


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