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Telekom-Chef: "Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen"

Telekom-Chef Tim Höttges hat seine Äußerungen über die Konkurrenz öffentlich zurückgenommen. Auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz hatte er gesagt, er komme gerade erst richtig in Form, "seinen Wettbewerbern die Lichter auszublasen".

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Telekom-Chef Höttges (Mitte)
Telekom-Chef Höttges (Mitte) (Bild: Deutsche Telekom)

Tim Höttges, Chef der Deutschen Telekom, hat sich für seine Aussagen auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz öffentlich entschuldigt. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) hatte das Thema bei Twitter aufgegriffen.

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Höttges hatte über seine Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre durch den Aufsichtsrat der Telekom gesprochen. Er sagte dabei wörtlich: "Ich komme gerade erst richtig in Form, meinen Wettbewerbern die Lichter auszublasen. Ohne uns geht hier in Deutschland gar nichts bei dem Ausbau. Wir leisten die höchsten Investitionen im deutschen und europäischen Vergleich." Golem.de hatte die Bilanzpressekonferenz im Livestream verfolgt und dabei auch über das Zitat von Höttges berichtet.

Dazu twitterte der Breko: "Lieber Tim Höttges, Sie kommen also 'gerade erst richtig in Form', um ihren 'Wettbewerbern die Lichter auszublasen'. Doch schon die alten Griechen wussten: 'Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, damit das eigene recht hell leuchtet."

Höttges: War nicht in Ordnung von mir

Die Telekom antwortet: "Hallo Breko, Tim Höttges lässt ausrichten: 'Die Bemerkung von mir war nicht in Ordnung. Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen! Ohne Wettbewerb ist das Leben langweilig.'"

Der Breko akzeptierte die Entschuldigung, man verabredete sich zu einem "Abendessen bei Kerzenschein" in Bonn oder Berlin mit Höttges. Tatsächlich hat die Telekom die Zusammenarbeit mit anderen Netzbetreibern massiv verstärkt: Höttges hatte am 13. Dezember 2017 erklärt, dass die Telekom und EWE planten, gemeinsam das Glasfasernetz auszubauen und über eine Million Privathaushalte direkt anzuschließen. Die Netzbetreiber wollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zusammenarbeiten und in den nächsten zehn Jahren vor allem den Ausbau in ländlichen Gebieten vorantreiben. EWE ist Mitglied des Breko. Zudem wurden Kooperationen mit mehreren Stadtnetzbetreibern geschlossen.

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bombinho 25. Feb 2018

Wohl aber eine Fuersorgepflicht fuer seine Mitarbeiter und die Kunden. Wie soll er...

wire-less 25. Feb 2018

Natürlich ist er in der Politik. Dank Lobbyarbeit bekommen die Fördergelder und fette...

stuempel 24. Feb 2018

hihi


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