Breko: Richtfunkanbindung im Mobilfunk reicht nicht mehr aus

Richtfunk als Anbindung im Mobilfunk stößt an seine Grenzen. Ein hochwertiges Mobilfunknetz braucht Glasfaser, ist man sich in Berlin beim Breko einig.

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Glasfaser statt Richtfunk?
Glasfaser statt Richtfunk? (Bild: Pixabay)

Der Mobilfunk in Deutschland werde immer schwächer. "80 Prozent der Mobilfunkstationen der Telefónica hängen noch am Richtfunk." Das sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers beim Pressebrunch anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des Verbands am 28. November 2019 in Berlin. "Da kriegen sie den Traffic, der da drüber geht, nicht mehr gemanagt"

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Es sei nötig, die Mobilfunkstationen mit Glasfaser anzubinden und dafür Glasfaser ausbauen, ob privatwirtschaftlich oder gefördert, betonte Albers.

Breko-Präsident Norbert Westfal erklärte: "Richtfunk geht, das ist sowas wie Kupfer im Festnetz. Die Glasfaser kostet aber auch einen Euro mehr." Doch die Stabilität einer Glasfaseranbindung sei um ein Vielfaches höher. Richtfunk sei trotz aller Leistungssteigerung immer anfälliger. "Wer ein hochwertiges Mobilfunknetz will, braucht mehr Glas." Trotz fairen Preisen wünsche sich Westfal, der auch Sprecher der Geschäftsführung von Ewe Tel ist, mehr Nachfrage von den Mobilfunkbetreibern auf seine Angebote.

Die Margen im Mobilfunk seien "immer noch sehr schön" so dass das Geld dazu auch da ist. Ewe Tel hat über Provider selbst 150.000 Mobilfunkkunden, ohne dort ein eigenes Netz zu betreiben.

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Die ehemalige Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur und derzeitige Chefin des WIK (Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste) Iris Henseler-Unger wünschte sich, die "Branche sollte erwachsen werden und miteinander kooperieren und zusammenarbeiten, statt immer beim Regulierer zu sitzen und sich zu beschweren." Der Breko sei mit 20 Jahren ja nun bereits seit zwei Jahren volljährig.

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