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Breitbandstrategie: CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Schneckentempo des Netzausbaus

Der CDU-Wirtschaftsrat, dem deutsche Konzernchefs, aber auch eine Microsoft-Managerin angehören, kritisiert die Merkel-Regierung. Diese sollte sich wie Südkorea Ziele für den Breitbandausbau im GBit-Bereich setzen.

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Techniker an einem Kabelverzweiger der Deutschen Telekom
Techniker an einem Kabelverzweiger der Deutschen Telekom (Bild: Mattes)

Der neue Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Werner Michael Bahlsen, hat die schwarz-rote Bundesregierung zu mehr Tempo und mehr Einsatz beim Breitbandausbau aufgefordert. "Wir sind viel zu langsam und werden von Staaten wie Südkorea gnadenlos abgehängt", sagte Bahlsen der Neuen Osnabrücker Zeitung. Union und SPD hätten im Koalitionsvertrag vereinbart, dass bis Ende 2018 in ganz Deutschland Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s verfügbar seien. Die Südkoreaner hätten sich inzwischen aber schon Ausbauziele im GBit-Bereich gesetzt.

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Bis 2014 sollten nach der Breitbandstrategie der Bundesregierung für 75 Prozent der Haushalte und bis 2018 für alle Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 MBit/s zur Verfügung stehen.

Bahlsen appellierte an die Bunderegierung, mindestens 50 Milliarden Euro in die Digitalisierung zu investieren. Zukunftstechnologien sicherten Tausende von Arbeitsplätzen. "Mit Breitbandausbau im Schneckentempo kann Deutschland den Anschluss nicht halten", sagte der Chef von Bahlsen aus Hannover.

Bahlsen folgt auf Kurt J. Lauk, President Globe CP, der nach 15 Jahren an der Spitze des Wirtschaftsrates der CDU nicht mehr kandidiert.

Südkoreas Regierung wollte bereits bis Ende 2012 ihren Plan umsetzen, alle Haushalte des Landes mit 1-GBit/s-Internetzugängen zu versorgen. Ein Pilotprogramm, das 5.000 Haushalte in fünf Städten mit einer Datenrate von 1 GBit/s versorgt, war bereits im Jahr 2011 angelaufen. Jeder dieser Haushalte zahlt 30.000 Won (19,50 Euro) im Monat. Pläne für einen großflächigen Ausbau auf 1 GBit/s hatte Südkoreas Regierung schon länger.

Die Kosten für den Ausbau des Glasfasernetzwerkes in Südkorea lagen von 2011 bis 2015 laut Korea Communications Commission bei 18 Milliarden Euro. Die Regierung subventionierte den Netzausbau mit 730 Millionen Euro.



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