Breitbandmessung: Nur 7 Prozent der 5G-Nutzer erreichen maximale Downloadrate
Die Bundesnetzagentur hat den Jahresbericht 2024/2025 zur Breitbandmessung veröffentlicht. Laut einer Pressemitteilung vom 18. Juni 2026(öffnet im neuen Fenster) wertet der Bericht Datenübertragungsraten aus, die Nutzer im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis zum 30. September 2025 mit von der Behörde bereitgestellten Apps gemessen haben.
Die Auswertung zeigt, dass der Anteil der Nutzer, die von ihrem Festnetzanbieter mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Downloadrate erhielten, bei 85,9 Prozent lag und somit leicht sank. Im Bericht 2023/2024 lag dieser Wert bei 86,5 Prozent. Bei 45,9 Prozent der Nutzer wurde diese Marke überschritten.
Im Mobilfunkbereich stieg der Anteil der 5G-Messungen von 43,8 Prozent im Zeitraum 2023/2024 auf 55,3 Prozent im Zeitraum 2024/2025, wobei 49 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der maximalen Downloadrate erhielten. Bei den 4G-Messungen lag dieser Wert nur bei 22 Prozent.
Messungen nicht repräsentativ
Hinzu kommt, dass nur 3 Prozent der Nutzer des mobilen Internets im 4G-Netz 100 Prozent der maximalen Datenrate erreichten. Im 5G-Netz lag dieser Wert mit 7 Prozent der Nutzer nur wenig höher.
Die Bundesnetzagentur betonte in ihrer Mitteilung, dass die Messungen keine Aussagen zur Netzabdeckung oder zur Verfügbarkeit von Breitbandinternet zuließen. Die Daten basierten allein auf den Messungen der App-Nutzer und seien daher nicht repräsentativ. Der vollständige Bericht und alle Messergebnisse können auf der Internetseite zur Breitbandmessung(öffnet im neuen Fenster) eingesehen werden.
Eine Marktanalyse des Vergleichsportals Verivox von Juni 2026 zeigte, dass das politisch angestrebte Ziel einer flächendeckenden Internetversorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde seit acht Jahren verfehlt wird. Demnach haben rund 2,2 Millionen Menschen in Deutschland keinen Zugang zu Anschlüssen mit dieser Geschwindigkeit.
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