• IT-Karriere:
  • Services:

Breitbandmessung: Kabelnetzbetreiber kritisieren Messung der Bundesnetzagentur

Die Kabelnetzbetreiber sind mit den Ergebnissen der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur nicht einverstanden. Golem.de hat nachgefragt, warum.

Artikel veröffentlicht am ,
Workshop des Anga
Workshop des Anga (Bild: Anga)

Die Kabelnetzbetreiber kritisieren die bisherige Breitbandmessung der Bundesnetzagentur. Eine Sprecherin des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber Anga sagte Golem.de auf Anfrage: "Unsere Kritik konzentriert sich auf verschiedene Punkte, darunter die mangelnde Berücksichtigung der Brutto/Netto-Messwerte durch die Plattform breitbandmessung.de."

Stellenmarkt
  1. ATLAS TITAN Mitte GmbH, Wuppertal
  2. OEDIV KG, Oldenburg

Weiter wirke sich die Anbindung an die Internet-Knoten auf die Messergebnisse aus. Hiervon sind insbesondere hochbitratige Dienste im Downstream betroffen.

Am 19. April 2018 fand der Anga-Mitgliederworkshop unter dem Titel "Anbindung an die breitbandmessung.de" statt. Derzeit sei nur ein Zwischenfazit möglich, es sei notwendig, weitere Anpassungen zu besprechen, erklärten die Teilnehmer.

Die von Anbietern versprochene maximale Datenübertragungsrate bei Breitbandanschlüssen liegt in den meisten Fällen weiterhin deutlich über den tatsächlich gemessenen Werten. Das ging aus dem zweiten Jahresbericht zur Breitbandmessung hervor, den die Bundesnetzagentur am 17. Januar 2018 veröffentlichte.

Beim sehr schnellen Internet zwischen 200 und 500 MBit pro Sekunde erreicht fast ein Viertel der Nutzer (23,3 Prozent) die vereinbarte Rate. Im Bereich zwischen 8 und 18 MBit/s sind dies hingegen nur 4,6 Prozent.

Die Ergebnisse schwanken unter den 41 gemessenen Anbietern sehr stark. So erreichten bei Unitymedia 37,1 der teilnehmenden Kunden die versprochene Übertragungsrate. Bei der Deutschen Telekom waren es nur 3,2 Prozent und beim Anbieter ACO kein einziger Kunde. Allerdings gibt es gerade bei Kabelnetzbetreibern wie Unitymedia im Tagesverlauf größere Schwankungen, was vor allem die schnellen Zugänge mit mehr als 100 MBit/s betrifft. "Abends sank die gemessene Datenübertragungsrate in der Bandbreiteklasse 7 (200 Mbit/s bis kleiner 500 Mbit/s) um fast 40 Prozentpunkte gegenüber dem morgens gemessenen Maximalwert ab. In den anderen Bandbreiteklassen waren die Abfälle deutlich weniger ausgeprägt", heißt es in dem Bericht.

Die Bundesnetzagentur hat Anfang Mai eine installierbare Version ihrer Breitbandmessung veröffentlicht. Damit können Einzelmessungen durchgeführt und in einem Protokoll festgehalten werden, um dem Anbieter nicht vertragskonforme Leistungen nachzuweisen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 418,15€
  2. 515,65€
  3. (u. a. Asus TUF-RTX3080-10G-GAMING 10GB für 739€, MSI GeForce RTX™ 3080 GAMING X TRIO 10GB...
  4. (u. a. GIGABYTE GeForce RTX 3080 Eagle OC 10G für 699€, ASUS GeForce RTX 3080 TUF GAMING für...

Anonymer Nutzer 16. Mai 2018

Und wieder die Fragen und Argumente nicht beantwortet... Das ist ungefähr so wie bei der...

Youssarian 16. Mai 2018

Du meinst, VDSL ohne Vectoring? Denn mit Vectoring werden dafür tatsächlich 45 Mbit/s...

iCmdr 16. Mai 2018

Das kann natürlich sein. Muss ich mal weiter testen. Allerdings habe ich zu den Sto...

Nightdive 15. Mai 2018

Das hört sich so an, als wenn Dein Kabelsegment überlastet ist. Du hängst mit X anderen...

Eheran 15. Mai 2018

und das Wasser strömt langsamer. So ist es nunmal. Dann würde man aber auch weniger...


Folgen Sie uns
       


Elektrophobie: Zukunftsverweigerung oder was ich als E-Autofahrer erlebte
Elektrophobie
Zukunftsverweigerung oder was ich als E-Autofahrer erlebte

Beschimpfungen als "Öko-Idiot" oder der Mittelfinger auf der Autobahn: Als Elektroauto-Fahrer macht man einiges mit - aber nicht mit dem Auto selbst.
Ein Erfahrungsbericht von Matthias Horx

  1. Model Y Tesla befestigt Kühlaggregat mit Baumarktleisten
  2. Wohnungseigentumsgesetz Anspruch auf private Ladestelle kommt im November
  3. Autogipfel Regierung fordert einheitliches Bezahlsystem bei Ladesäulen

Poco X3 NFC im Test: Xiaomis neuer Preisbrecher überzeugt
Poco X3 NFC im Test
Xiaomis neuer Preisbrecher überzeugt

Das Poco X3 NFC ist Xiaomis jüngstes preiswertes Smartphone, die Ausstattung verspricht angesichts des Preises einiges - und hält etliches.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Poco-Smartphone mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Smartphone Xiaomi stellt dritte Generation verdeckter Frontkameras vor
  3. Xiaomi Mi 10 Ultra kommt mit 120-Watt-Schnellladen

Immortals Fenyx Rising angespielt: Göttliches Gaga-Gegenstück zu Assassin's Creed
Immortals Fenyx Rising angespielt
Göttliches Gaga-Gegenstück zu Assassin's Creed

Abenteuer im antiken Griechenland mal anders! Golem.de hat das für Dezember 2020 geplante Immortals ausprobiert und zeigt Gameplay im Video.
Von Peter Steinlechner


      •  /