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Breitbandbüro: Gigabit-Kabel kann nicht mit Glasfaser überbaut werden

Das Breitbandbüro des Bundes geht auf die kleinen und mittelständischen Kabelnetzbetreiber zu. Die Botschaft: Baut den Standard Docsis 3.1 aus, dann seid ihr vor Überbau sicher.

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Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes
Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

HFC-Netze (Hybrid Fiber Coax) können nicht mit staatlicher Förderung überbaut werden. Das sagte Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, am 24. September 2019 auf dem FRK Breitbandkongress in Leipzig. "Gebiete, die Docsis 3.1 bieten, können nicht staatlich gefördert mit Glasfaser aufgerüstet werden."

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Die Richtlinie dafür gelte aber erst ab dem zweiten Quartal 2020, betonte Brauckmüller. Damit hätten die Kabelnetzbetreiber noch Zeit für den Ausbau ihrer Netze auf den Gigabitstandard. Nach den Worten Brauckmüllers sind 93.000 Kilometer Trassenneubau bewilligt und Teile davon befinden sich bereits im Bau.

Wenn im zweiten Jahr nichts passiert, ist das Fördergeld weg

Endlos Zeit bleibt nicht für den Glasfaserausbau: "Die Kommunen müssen uns Rede und Antwort stehen, wenn im ersten Jahr nichts passiert ist. Wenn im zweiten Jahr nichts passiert, ist das Geld weg", sagte Brauckmüller.

Projekte unter der Bagatellgrenze von 100.000 Euro würden nicht gefördert, nannte der Geschäftsführer eine weitere Beschränkung. "Für uns hat der privatwirtschaftliche Ausbau Vorrang, wir sind uns aber alle einig, dass es Ecken gibt, wo es ohne Förderung nicht geht", betonte Brauckmüller.

Auch Schulen in Vectoringgebieten könnten einen Glasfaseranschluss erhalten, stellte Brauckmüller klar. Pro Klasse werde ein Bedarf von 30 MBit/s angenommen, bei einer ausreichenden Anzahl von Klassen sei eine Förderung von FTTH möglich. Alle staatlich geförderten Glasfaserprojekte seien Open Access, dabei würden keine Ausnahmen gemacht. Privatwirtschaftlich sei ein Ausbau ohne Open Access möglich.

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