• IT-Karriere:
  • Services:

Breitbandausbau: Wie viele Nutzer unter einer lahmen Internetanbindung leiden

Trotz staatlicher Beteuerungen besteht weiter keine Pflicht zur Versorgung mit einem schnellen Internetzugang. Eine Umfrage hat ermittelt, wie viele Nutzer aktuell keinen schnellen Zugang bekommen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Studie: Für die Hälfte der Befragten gehört schnelles Internet zur staatlichen Grundversorgung.
Studie: Für die Hälfte der Befragten gehört schnelles Internet zur staatlichen Grundversorgung. (Bild: Fred Tanneau/AFP/Getty Images)

Besonders in kleinen Gemeinden in Deutschland leiden die Nutzer weiterhin unter niedrigen Datenraten im Internet. So beklagen sieben Prozent der Internetnutzer eine mangelnde Breitband-DSL-Infrastruktur, in kleinen Gemeinden sind es 13 Prozent. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (PDF), die am 3. November 2014 vorgelegt wurde.

Stellenmarkt
  1. Matoki GmbH, Weiterstadt
  2. Greenpeace e.V., Hamburg

Befragt wurden im September 1.530 Personen ab 16 Jahre. Die Studie ist den Angaben zufolge repräsentativ für Gesamtdeutschland.

Massiv gestiegen ist demnach die Zahl derjenigen, die für die schlechte Internetversorgung die Regierung verantwortlich machen. Für 48 Prozent der Befragten zählt schnelles Internet inzwischen zur staatlichen Grundversorgung, ähnlich wie Strom oder ein Telefonanschluss. Vor einem Jahr waren es 40 Prozent, die dem Internet eine derart elementare Rolle zuschrieben.

Als einziges Bundesland hat bisher Bayern ein Breitband-Ausbauprogramm, mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Das Konzept wurde im Januar vom bayerischen Kabinett beschlossen.

Die bayerische Regierung will damit jede Gemeinde per Glasfaser mit schnellem Internet versorgen. Bis zum Jahr 2018 soll die Förderung für die Kommunen bereitstehen. "Bayern will bis 2018 ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen und das modernste Breitband zum Standard machen", teilte das Finanzministerium im Januar mit. Auf dem bayerischen IT-Gipfel versprach Kabel-Deutschland-Chef Manuel Cubero für 70 Prozent der bayerischen Haushalte in fünf Jahren Internetzugänge mit einer Datenübertragungsrate von 600 bis 800 MBit/s.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 37,99€
  2. 3,99€
  3. (-53%) 27,99€
  4. 12,99€

Himmerlarschund... 05. Nov 2014

Teuer finde ich die Bytes jetzt nicht gerade. Hab zwar keine gigantische Bandbreite aber...

spezi 04. Nov 2014

Nein, die Bundespost hat damals ihren Ausbau im Osten auf Pump finanziert. Die Schulden...

spezi 04. Nov 2014

Nun, ein Teil der Baustellen könnte darauf zurückzuführen sein: http://www.wirtschaft...

sedremier 04. Nov 2014

Jop - das sehe ich auch so. Das sehen alle so. Deswegen geht auch jeder, der nicht aus...

jaykay2342 04. Nov 2014

Und am besten ein Gerät/Firmware nehmen mit dem man die Sendeleistung auf ein x-faches...


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Huawei-Gründer Ren Zhengfei: Der Milliardär, der im Regen auf ein Taxi wartet
Huawei-Gründer Ren Zhengfei
Der Milliardär, der im Regen auf ein Taxi wartet

Huawei steht derzeit im Zentrum des Medieninteresses - und so wird auch mehr über den Gründer und Chef Ren Zhengfei bekannt, der sich bisher so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit ferngehalten hatte.
Ein Porträt von Achim Sawall

  1. ORAN Open-Source-Mobilfunk ist nicht umweltfreundlich
  2. US-Handelsboykott Ausnahmeregelung für Geschäfte mit Huawei erneut verlängert
  3. "Eindeutiger Beweis" US-Regierung holt ihre "Smoking Gun" gegen Huawei heraus

Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

Kommunikation per Ultraschall: Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher
Kommunikation per Ultraschall
Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher

Nachdem Ultraschall-Beacons vor einigen Jahren einen eher schlechten Ruf erlangten, zeichnen sich mittlerweile auch einige sinnvolle Anwendungen ab. Das größte Problem der Technik bleibt aber bestehen: Sie ist einfach, ungeregelt und sehr anfällig für Missbrauch.
Eine Analyse von Mike Wobker


      •  /