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Breitbandausbau: "Wer Bauland will, fragt heute erst nach schnellem Internet"

Mecklenburg-Vorpommern hat 2014 einen Haushaltsüberschuss erzielt, jetzt melden sich die Kommunen: Das Geld soll für den Ausbau von Breitbandanschlüssen investiert werden.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Kapelle auf der Insel Rügen (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Kapelle auf der Insel Rügen Bild: Sean Gallup/Getty Images

Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern fordern, dass die Landesregierung das für 2014 erwartete Haushaltsplus von 165 Millionen Euro für den Ausbau von Breitbandanschlüssen im ländlichen Raum investiert. "Wenn sich heute jemand für Bauland interessiert, fragt er nach dem Quadratmeterpreis und dann auch schon nach dem Anschluss ans schnelle Internet. Und da sieht es in manchen Regionen bei uns noch düster aus" , so der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindetages, Thomas Deiters. Auch für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen und den Tourismus sei eine hohe Breitbandabdeckung unverzichtbar.

Am kommenden Dienstag berät die Landesregierung in Schwerin darüber, wie sie das Haushaltsplus einsetzen will. Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) hatte bereits angekündigt, dass die digitale Infrastruktur im neuen Landesraumentwicklungsprogramm mehr Gewicht bekommen solle, vor überzogenen Erwartungen an das Land aber gewarnt. Das Land habe bislang EU-Mittel für einzelne Breitband-Projekte eingesetzt, hoffe nun aber auf das vom Bund angekündigte Ausbauprogramm.


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