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Breitbandausbau: Telekom will zehn Milliarden Euro vom Staat für DSL-Ausbau

Steuergelder in Höhe von zehn Milliarden Euro sind nötig, um den VDSL-Ausbau in ganz Deutschland zu schaffen. Das hat die Deutsche Telekom ausgerechnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Bundesregierung will den Breitbandausbau finanziell fördern.
Die Bundesregierung will den Breitbandausbau finanziell fördern. (Bild: Daniel Munoz/Reuters)

Die Deutsche Telekom hat erstmals eigene Berechnungen dazu veröffentlicht, was ein kompletter VDSL-Ausbau in ländlichen Gebieten kosten würde. Niek Jan van Damme, Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland, sagte dem Nachrichtenmagazin Focus, zehn Milliarden Euro vom Staat seien nötig, um bundesweit und branchenübergreifend 50 MBit/s für 90 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. "Für die letzten zehn Prozent brauchen wir weitere 15 Milliarden Euro. "

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Laut van Damme ist auch kein anderer Wettbewerber bereit, ohne Zuschüsse in ländlichen Gebieten schnelle Internetanschlüsse zu bauen. Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag erneut zum Ziel gesetzt, bis 2018 flächendeckend eine Übertragungsgeschwindigkeit von 50 MBit/s zu erreichen.

Staatliche Finanzierung für den Breitbandausbau ist längst beschlossene Sache. Das Konzept der Bundesregierung zur Digitalen Agenda enthält eine finanzielle Förderung des Breitbandausbaus. Der aktuelle Entwurf des Konzepts sieht eine Unterstützung mit staatlichen Mitteln in solchen Gebieten vor, "wo sich ein wirtschaftlicher Ausbau nicht lohnt".

Branchenkreise rechnen laut einem Bericht der Tageszeitung Die Welt mit einem hohen dreistelligen Millionenbetrag an Einnahmen für Frequenzen, die im kommenden Jahr vergeben werden sollen. "Die Frequenzvergabe soll voraussichtlich 2015 durch die Bundesnetzagentur erfolgen. Einen Großteil der sogenannten Digitalen Dividende II werden wir direkt wieder in die Digitalisierung unseres Landes investieren", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der zuständig für die digitale Infrastruktur ist, der Zeitung. Dobrindt, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) werden die Digitale Agenda am 20. August in Berlin offiziell vorstellen.

Im städtischen Bereich verfügten nach Angaben der Bundesregierung 81,4 Prozent der Haushalte über 50 MBit/s, im ländlichen Bereich aber nur 18,8 Prozent. Durchschnittlich seien bisher knapp 63 Prozent der Haushalte so ausgestattet.

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Dwalinn 19. Aug 2014

von den 384 Kbit/sek kommt fast nichts an. Ich muss schon 5 mal F5 bei google drücken bis...

Sharkuu 18. Aug 2014

fixd that for you

somedonothavaaname 18. Aug 2014

wieso werden steuergelder nicht eher für offene projekte wie freifunk verwendet? http...

plutoniumsulfat 18. Aug 2014

ich meine, es ist doch das gleiche wie die Telekom?


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