Abo
  • Services:
Anzeige
Sachsen-Anhalt hinkt beim Verlegen von Glasfaserkabeln weit hinterher.
Sachsen-Anhalt hinkt beim Verlegen von Glasfaserkabeln weit hinterher. (Bild: George Frey/Reuters)

Breitbandausbau: Sachsen-Anhalt nennt Ziele des Bundes "unrealistisch"

Sachsen-Anhalt hinkt beim Verlegen von Glasfaserkabeln weit hinterher.
Sachsen-Anhalt hinkt beim Verlegen von Glasfaserkabeln weit hinterher. (Bild: George Frey/Reuters)

Die ostdeutschen Bundesländer hinken beim Breitbandausbau hinterher. Sachsen-Anhalt geht nicht davon aus, das Ausbauziel der Bundesregierung bis 2018 aus eigenen Mitteln erreichen zu können.

Anzeige

Mit Sachsen-Anhalt hat sich erstmals ein Bundesland von den Breitbandplänen der Bundesregierung verabschiedet. Eine Versorgung aller Haushalte mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde bis 2018 sei "nicht realistisch", heißt es in einer Antwort der sachsen-anhaltischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. Dieses Ziel könne erst 2020 erreicht werden. Die Regierung begründet dies mit den hohen Rückständen beim bisherigen Ausbau der schnellen Internetverbindungen.

Der Landesregierung zufolge verfügen derzeit nur 32,2 Prozent der Haushalte in dem Bundesland über einen Breitbandanschluss mit 50 MBit/s. Damit erreicht das Land gerade einmal die Hälfte des bundesweiten Wertes von 64,1 Prozent und ist Letzes in Deutschland. Aber auch Thüringen und Brandenburg erreichen nur gut 35 Prozent. Der künftige Breitbandausbau in Sachsen-Anhalt werde "langfristige Ausbaumaßnahmen mit sich ziehen, die voraussichtlich bis 2018 nicht vollständig abgeschlossen sein werden", schreibt die Regierung weiter.

Gänzlich ausschließen will die Magdeburger Regierung aber nicht, das Ziel doch noch zu erreichen. "Sofern die Bundesregierung mit Sonderprogrammen, beispielsweise aus den Erlösen der Digitalen Dividende II, zusätzliche finanzielle Mittel bereitstellt, könnte auch Sachsen-Anhalt das Ziel des Bundes erreichen", heißt es.

Ob die Mittel des Bundes dafür ausreichen, ist aber alles andere als sicher. Die Ausbaukosten bis 2018 sollen laut einer TÜV-Studie bei 20 Milliarden Euro liegen. Die vom Infrastrukturministerium ins Leben gerufen Netzallianz hat sich bislang aber erst auf die Bereitstellung von acht Milliarden Euro bis 2015 geeinigt, um den Versorgungsgrad auf 80 Prozent zu steigern. Allerdings wollten Regierung und Industrie sich nicht darauf festlegen, wie viel der Ausbau der restlichen 20 Prozent kosten und wie dieser finanziert werden soll. Nach Angaben von Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) soll ein Großteil der Erlöse aus den Frequenzversteigerungen in den Breitbandausbau fließen. Da die Frequenzen aber mit einer LTE-Ausbaupflicht für ländliche Gebiete verbunden werden könnten, fallen die Erlöse möglicherweise geringer aus.


eye home zur Startseite
/mecki78 05. Nov 2014

Kann ich nicht nachvollziehen. Die sagen doch immer, das verbuddeln der Kabel ist so...

jo-1 05. Nov 2014

genau deswegen sollte es nicht schwer sein zu verstehen, dass es nicht um...

jo-1 05. Nov 2014

sind sie heute schon ;-) Und in zwei Jahrzehnten gibt es womöglich 6G oder 7G Flatrates...

Moe479 05. Nov 2014

Nur bezahlen kann/will die paar klecker gb für horrende preise niemand, ein breitband was...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bizerba SE & Co. KG, Balingen
  2. saracus consulting GmbH, Münster, Baden-Dätwill (Schweiz)
  3. Ratbacher GmbH, Raum Freiburg
  4. AVS GmbH Datamanagement & Customer Care, Bayreuth


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 1,49€
  3. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Software-Update

    Tesla-Autopilot 2.0 soll ab Juni "butterweich" fahren

  2. Gratis-Reparaturprogramm

    Apple repariert Grafikfehler älterer Macbook Pro nicht mehr

  3. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  4. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  5. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  6. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  7. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  8. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  9. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  10. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Und gleich mal wieder die GEZ dafür erhöhen...

    0xDEADC0DE | 09:13

  2. Re: Hmm vor 2-3 Monaten hieß es noch vor 2020...

    bombinho | 09:13

  3. Hier eine Entscheidungshilfe für alle

    Sysiphos | 09:12

  4. Re: Virustotal, hmm...

    Bouncy | 09:11

  5. Re: Mid-2012 Displayschäden

    dxp | 09:10


  1. 07:29

  2. 07:15

  3. 00:01

  4. 18:45

  5. 16:35

  6. 16:20

  7. 16:00

  8. 15:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel