Breitbandausbau: Deutsche Unternehmen mit schnellem Internet unterversorgt

Deutschlands Unternehmen sind schlechter mit schnellem Internet versorgt als Firmen in Dänemark, Belgien und in den Niederlanden. Acht Prozent der Unternehmen gehen in Deutschland über ISDN oder per Modem online.

Artikel veröffentlicht am ,
Breitbandausbau: Deutsche Unternehmen mit schnellem Internet unterversorgt
(Bild: Fred Tanneau/AFP/Getty Images)

Im Jahr 2013 verfügte in Deutschland erst jedes vierte internetnutzende Unternehmen über schnelles Internet mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 30 MBit/s. Das gab das Statistische Bundesamt am 26. Februar 2014 bekannt. Befragt wurden Firmen mit zehn und mehr Beschäftigten.

Stellenmarkt
  1. (Fach)informatiker als IT-Forensik Analyst (m/w/d) Cyber-Crime / Datenanalyse & eDiscovery
    FAST-DETECT GmbH, Unterhaching
  2. IT Application Manager (m/w/d)
    Robert Walters Germany GmbH, Ratingen
Detailsuche

Seit 2011 erhöhte sich der Anteil um knapp 9 Prozentpunkte, dennoch war Deutschland im europäischen Vergleich auch im Jahr 2013 weiterhin nur Mittelmaß: In Dänemark nutzten bereits 44 Prozent der Unternehmen eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 30 MBit/s. In Belgien und den Niederlanden betrug der Anteil jeweils 41 Prozent.

Im Jahr 2013 verfügten immer noch 16 Prozent der Unternehmen mit Internetzugang über "kein festes Breitband", so die Behörde. 8 Prozent der Unternehmen gingen sogar nur über ISDN oder eine analoge Telefonverbindung ins Internet.

So hatten in Deutschland im Jahr 2013 bereits 66 Prozent der Unternehmen eine eigene Website. Mehr als jede dritte Firma (37 Prozent) nutzte soziale Medien. 49 Prozent der Unternehmen tätigten ihre Ein- und Verkäufe im Jahr 2012 auch elektronisch. Der Anteil des über elektronischen Handel generierten Umsatzes in Deutschland betrug im Jahr 2012 bereits 12 Prozent des Gesamtumsatzes aller Unternehmen.

Golem Akademie
  1. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    26.07.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte am 31. Januar 2014 gefordert, nicht einfach zuzuschauen, wie "unser Wirtschaftsraum" "Gefahr läuft, technisch abgehängt zu werden".

Eine Initialzündung sei nötig, "damit wir eine Aufholjagd starten können. Deswegen werden wir eine Netzallianz Digitales Deutschland ins Leben rufen, an der all diejenigen teilnehmen sollen, die willig sind, in unsere digitalen Netze zu investieren."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MartinThoma 27. Feb 2014

Ich verstehe nicht, warum immer wieder diese Statistiken zu Firmen kommen. Was ist mit...

Dhakra 26. Feb 2014

Download 6Mbit? Geht nur bis etwa 100-150 Mitarbeiter, danach wird es einfach nur noch...

Dhakra 26. Feb 2014

Spielt doch alles keine große Rolle mehr. Unsere Private Leitung hatte in 20 Jahren vllt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Autoindustrie: Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise
    Autoindustrie
    Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise

    Der Krieg in der Ukraine unterbricht die Lieferkette bei den Kabelbäumen. Jetzt suchen Autohersteller nach neuen Produktionswegen.
    Von Wolfgang Gomoll

  2. Decentralized Finance: Die Bafin würde gern Defi regulieren
    Decentralized Finance
    Die Bafin würde gern Defi regulieren

    Und das am liebsten EU-weit. 97 Prozent der gestohlenen Kryptowährungen stammen aus Defi-Transaktionen.

  3. Homeoffice: Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett
    Homeoffice
    Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett

    Der Bildschirm über dem Kopf, die Tastatur hängt herab: Das Homeoffice aus dem Bett heraus funktioniert - mit Handwerk und Kreativität.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /