Abo
  • IT-Karriere:

Breitbandausbau: Bahn will eigenes Glasfasernetz neben Gleisen ausbauen

Die Bahn hat bereits ein umfangreiches Glasfasernetz und will es entlang der Gleise nun massiv ausbauen. Dafür wird ein Partner aus der Netzbetreiberbranche gesucht.

Artikel veröffentlicht am ,
GFK- Kabelkanal
GFK- Kabelkanal (Bild: Castioni Kabelführungssysteme)

Die Deutsche Bahn will ihr eigenes Glasfasernetz ausbauen. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, verlaufen auf Zehntausenden Kilometern Schächte, in denen auf weiten Strecken bereits Glasfaserkabel liegen. Bislang nutzt die Bahn diese Infrastruktur, um den Zugverkehr zu steuern.

Stellenmarkt
  1. Etkon GmbH, Gräfelfing
  2. über Kienbaum Consultants International GmbH, Stuttgart

Sabina Jeschke, seit einem Jahr Digitalvorstand der Bahn, will dieses Netz für den Breitbandausbau in Deutschland anbieten. Die studierte Informatikerin ist Professorin an der RWTH Aachen.

Derzeit sucht die Bahn offenbar nach einem Partner in der Telekommunikationsbranche. Das Angebot dürfte großes Interesse finden, denn die Mobilfunkbetreiber suchen dringend nach Glasfaserverbindungen im Land, um das neue 5G-Mobilfunknetz aufzubauen. Die Stationen dieses Netzes benötigen zum Datentransfer Glasfaseranbindung. Anfang 2019 will die Bundesnetzagentur die 5G-Frequenzen versteigern.

Bahn könnte Glasfaserausbau für Deutschland dramatisch ändern

Auch für den FTTH-Ausbau in Deutschland wäre ein Ausbau entlang der Bahngleise sehr wichtig. Das Telekommunikationsnetz der Bahn befindet sich im Besitz der Bahn-Tochterfirmen DB Systel und DB Netz. Dienstleister ist DB Kommunikationstechnik. Die Bahn, die sich auf Anfrage nicht äußern wollte, soll für die Suche nach Geldgebern die Investmentbank Morgan Stanley mandatiert haben.

Das Streckennetz der Bahn umfasst knapp 33.200 Kilometer und ist damit das längste Europas, es ist rund dreimal so lang wie die deutschen Autobahnen. Angaben zur Länge ihres eigenen Glasfasernetze konnte die Bahn nicht machen. Nach älteren Berichten sind es 45.000 Kilometer.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBX570
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 279,90€

bombinho 23. Aug 2018

Grundlegend falsch, Redundanz ist haeufig genug sogar mit Kosteneinsparungen verbunden...

bombinho 23. Aug 2018

Das ist leider auch bei anderen Anbietern so, selbst Vodafone durchquert seit Jahren mit...

derjockel 21. Aug 2018

Danke fürs "aufgleisen" - wieder was dazugelernt!

Huviator 20. Aug 2018

Wirklich k.T.

Faraaday 19. Aug 2018

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/2016/01...


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /