Breitband: Vodafone startet Aufholjagd beim Glasfaserausbau
Vodafone möchte beim Glasfaserausbau aufholen. Hierzu kooperiert der Düsseldorfer Netzbetreiber mit der Firma OXG, die zu Vodafone und einer Luxemburger Finanzholding gehört. Die Firma hat aktuell 100 Beschäftigte, die Zahl der Mitarbeiter soll auf 500 steigen. OXG hat mit Baggerarbeiten in Neuss begonnen. Bis 2024 sollen in der nordwestfälischen Stadt Glasfaseranschlüsse für 28.000 Haushalte und Firmen verfügbar sein.
Die Stadt Neuss ist der Anfang bei der Ausbauoffensive. In den kommenden Wochen starten weitere Bauarbeiten in Düsseldorf, Duisburg, Marburg und Kassel. OXG setzt auf einen Ausbau ohne Vorvermarktung und eine im Vorfeld zu erreichende Abschlussquote. Weiterhin legt man Wert auf einen Open-Access-Ansatz . Bis Ende 2024 möchte Vodafone in bis zu 150 Städten und Gemeinden mit Bauarbeiten beginnen.
Vodafone hat bisher vor allem auf Kabelinternet gesetzt und nur im kleinen Stil Glasfaser bis in die Wohnungen von Verbrauchern gebracht. Mit der Ausbauoffensive will der Netzbetreiber Glasfaseranschlüsse für bis zu sieben Millionen Haushalte verfügbar machen. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen 7 Milliarden Euro für den Ausbau zur Verfügung, heißt es in einer Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) des Netzbetreibers. Vodafone-Chef Rogge sprach von einem "kräftigen Schub" für den Glasfaserausbau.
Telekom plant mehr als zehn Millionen Glasfaseranschlüsse
Ob Vodafone mit seiner Offensive den Anschluss an die Deutsche Telekom gewinnen kann, ist fraglich. Im August 2023 meldete der Bonner Netzbetreiber, dass aktuell 6,4 Millionen Haushalte in Deutschland Fiber To The Home (FTTH) buchen können. Die Deutsche Telekom plant bis Ende 2024 insgesamt zehn Millionen Glasfaseranschlüsse.
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