Abo
  • Services:

Brasilien: Apple verliert iPhone-Markenstreit

Ein brasilianisches Patentgericht hat entschieden, dass Apple keine Exklusivrechte an der Marke "iphone" in dem südamerikanischen Land besitzt. Der US-Konzern hat jedoch bereits eine Beschwerde wegen der Entscheidung eingereicht.

Artikel veröffentlicht am ,
So sieht ein iphone in Brasilien aus.
So sieht ein iphone in Brasilien aus. (Bild: Gradiente)

Die Gerichtsentscheidung aus Brasilien besagt, dass das Unternehmen Gradiente Eletronica, das den Markennamen "iphone" im Jahr 2000 registrieren ließ, ältere Rechte als Apple besitzt. Nach einem Bericht der BBC darf Apple jedoch weiterhin seine Smartphones in Brasilien verkaufen. Die Marke von Gradiente Eletronica wird vollständig in Kleinbuchstaben geschrieben, was aber bei der Entscheidung offenbar keine Rolle spielte.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Dennoch: Die Entscheidung erlaubt es Gradiente nun, die exklusiven Verwertungsrechte des Markennamens einzuklagen. Ob das passiert, ist weiterhin offen.

Gegenüber der britischen BBC sagte die brasilianische Behörde für gewerbliche Eigentumsrechte (INPI), dass Apple sich auf das Argument versteifte, dass Gradiente fast die ganze Zeit über den Namen nicht benutzte und erst im Dezember 2012 ein Handy mit der iphone-Marke vorstellte. Apple soll die INPI aufgefordert haben, deshalb Gradientes Markenregistrierung zu löschen.

iphone Neo One ist ein Billig-Smartphone mit Android

Gradiente verkauft unter dem Namen "iphone Neo One" ausgerechnet ein Smartphone mit Googles Betriebssystem Android. Es kostet rund 600 Real (230 Euro). Es arbeitet mit Android 2.3 und bietet neben 3G-Verbindungen auch WLAN und ist mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgerüstet. Das brasilianische Smartphone misst 12 x 6 x 1,1 cm und wiegt 130 g. Das 3,7 Zoll große Display erreicht eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln.

Apple hat sich Mitte 2012 mit der chinesischen Firma Proview um die Marke iPad gestritten. Proview wollte Apple am Verkauf des Tablets hindern und wurde dabei von der Bank of China unterstützt. Apple zahlte nach einem Bericht des Wall Street Journals damals angeblich 60 Millionen US-Dollar, um den Markenrechtsstreit mit Proview beizulegen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. 4,95€
  4. 32,99€ (erscheint am 25.01.)

kitingChris 22. Feb 2013

völlig irrelevant denn offensichtlich verfällt die Marke bei nicht Nutzung in Brasilien...

Eurit 16. Feb 2013

und?

cyro 15. Feb 2013

nein, das war in China.

ViNic 14. Feb 2013

Man sollte vielleicht unterscheiden, was billig und was günstig ist. Irgendwas unter 50...

Guardian 14. Feb 2013

Ein iPhone mit ordentlichem Betriebssystem!


Folgen Sie uns
       


Magic Leap One Creator Edition ausprobiert

Mit der One Creator Edition hat Magic Leap endlich seine seit Jahren angekündigte AR-Brille veröffentlicht. In Teilbereichen ist sie besser als Microsofts Hololens, in anderen aber schlechter.

Magic Leap One Creator Edition ausprobiert Video aufrufen
Urheberrecht: Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt
Urheberrecht
Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt

Eigentlich sollte der umstrittene Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform die Rechteinhaber gegenüber Plattformen wie Youtube stärken. Doch nun warnen TV-Sender und Medien vor Nachteilen durch das Gesetz. Software-Entwickler sollen keine zusätzlichen Rechte bekommen.
Von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Länder bremsen Urheberrechtsreform aus
  2. EuGH-Gutachten Deutsches Leistungsschutzrecht soll unzulässig sein
  3. Leistungsschutzrecht So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Nubia X im Hands on Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

Recruiting: Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
Recruiting
Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Digitalisierung und demografischer Wandel machen es Arbeitgebern immer schwerer, passende Kandidaten für freie Stellen zu finden. Künstliche Intelligenz soll helfen, den Recruiting-Prozess ganz neu aufzusetzen.
Von Markus Kammermeier

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /