Brazil: Microsoft wollte subventionierte Amazon-Konkurrenz schaffen

Microsoft hatte begonnen, an der E-Commerce-Plattform Brazil zu arbeiten, die in Windows und die Xbox integriert werden sollte. Um Amazon zu unterbieten, sollten die Preise subventioniert werden. Doch der Plan wird derzeit nicht weiterverfolgt.

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Steve Ballmer von Microsoft
Steve Ballmer von Microsoft (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Microsoft plante, eine direkte Konkurrenz zu Amazon und eBay mit dem Codenamen Brazil aufzubauen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Der Softwarekonzern hatte sich dazu bereits mit Händlern und Technologieunternehmen getroffen.

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Um konkurrenzfähig zu sein, sollten die Preise von Microsoft subventioniert werden, was das Unternehmen über Onlineanzeigen finanzieren wollte. Doch an Brazil wird vorerst nicht weiter gearbeitet.

Microsoft hat den Bericht bestätigt. Eine Sprecherin sagte dem Wall Street Journal: "Projekt Brazil war eine Inkubation, um ein direkteres Commerce-Modell zwischen Kunden, Marken und Händlern zu ermöglichen." Der Konzern bleibe "aber weiter auf der Suche nach neuen und differenzierten Möglichkeiten für E-Commerce- und Onlinewerbung", sagte sie. Das Unternehmen lehnte es ab, Einzelheiten darüber zu veröffentlichen, wann und warum das Programm abgesagt wurde.

Microsoft plante, den Marktplatz in Windows zu integrieren, aber auch in die Betriebssysteme von Smartphones, Tablets und die Xbox, so die Informanten des Wall Street Journals.

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Microsoft ist durch den Einbruch im PC-Sektor offenbar intensiv auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Am 20. Juni 2013 wurde berichtet, dass der Konzern kürzlich über eine Übernahme der Smartphone-Sparte Nokias verhandelt hat. Die Gespräche waren bereits relativ weit fortgeschritten, doch es kam nicht zu einem Abschluss. Die beiden Konzerne hätten sich nicht über den Preis einigen können und es habe Bedenken wegen der fallenden Marktanteile Nokias gegeben.

Microsoft und Nokia führten die Übernahmegespräche im Juni 2013. Laut einem unbestätigten Bericht ist es unwahrscheinlich, dass die Verhandlungen wieder neu aufgenommen werden.

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