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Brandsatz-Pakete: Ermittler vermuten Kampagne russischer Geheimdienste

Der Brand in einem DHL-Lagerhaus in Birmingham ist offenbar Teil ähnlicher Vorfälle in ganz Europa. Die Behörden sind alarmiert.
/ Andreas Donath
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DHL-Flugzeug (Symbolbild) (Bild: Pexels)
DHL-Flugzeug (Symbolbild) Bild: Pexels

Die britische Anti-Terror-Polizei untersucht einen Brand in einem DHL-Lagerhaus in Birmingham, da sie mögliche Verbindungen zu ähnlichen Vorfällen in ganz Europa vermutet. Das berichtete der Guardian(öffnet im neuen Fenster) .

Das Feuer am 22. Juli 2024 soll durch einen Brandsatz verursacht worden sein, der möglicherweise in einem Flugzeug auf dem Weg nach Großbritannien deponiert wurde.

Mitarbeiter und örtliche Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Es gab weder Verletzte noch größere Schäden. Die Umstände des Vorfalls alarmierten jedoch die Sicherheitsbeamten. Die Ermittler waren besorgt, weil der Brand auch während des Fluges hätte ausbrechen können.

Einen ähnlichen Vorfall gab es etwa zur gleichen Zeit in Leipzig. Dort geriet ein verdächtiges Paket, das für einen Flug bestimmt war , in einer DHL-Einrichtung in Brand.

Internationale Vorfälle häufen sich

Sicherheitsexperten vermuten, dass diese Vorfälle Teil einer umfassenderen Kampagne sein könnten, die von russischen Geheimdiensten inszeniert wurde.

Ähnliche Vorfälle wurden in den vergangenen Monaten aus ganz Europa gemeldet. Im März wurde ein Lagerhaus in East London, das Verbindungen zur Ukraine hatte, Ziel eines mutmaßlichen Brandanschlags. Im Mai wurde ein Einkaufszentrum in Warschau durch einen Brand zerstört, der polnische Ministerpräsident vermutete eine mögliche Beteiligung russischer Geheimdienste.


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