Brandgefahr: Samsung drosselt Akku des Galaxy Note 7 auf 60 Prozent
Der Elektronikhersteller Samsung hat in südkoreanischen Zeitungen Anzeigen geschaltet, die eine Reduzierung der Akkukapazität des Galaxy Note 7 auf maximal 60 Prozent ankündigen. Sie sind in den Tageszeitungen Korea Joongang Daily(öffnet im neuen Fenster) und Seoul Shinmun erschienen, wie die BBC(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Sicherheitsmaßnahme dürfte auch Druckmittel sein
Die Reduzierung der maximal möglichen Akkuladung soll demnach mit einem Software-Update erreicht werden, das ab dem 20. September 2016 ausgeliefert wird. Mit der Verringerung will Samsung offenbar zum einen erreichen, dass das Risiko eines Akkubrandes bei den im Umlauf verbleibenden Galaxy Note 7 reduziert wird.
Zum anderen dürfte die Ankündigung auch als leichtes Druckmittel zu verstehen sein, um zögerliche Nutzer zur Rücksendung ihrer Geräte zu bewegen. Eine Reduzierung auf maximal 60 Prozent der eigentlichen Kapazität dürfte sich im Alltag deutlich bemerkbar machen.
Samsung warnt vor Nutzung des Galaxy Note 7
Nach der Veröffentlichung des Galaxy Note 7 erschienen mehrere Berichte über brennende Akkus des Top-Smartphones. Das Problem ist so ernst, dass Samsung den Verkauf des Gerätes stoppte , einen kompletten Rückruf startete und mittlerweile sogar davon abrät , das Smartphone überhaupt zu benutzen.
Ob das Update nur in Südkorea verteilt oder weltweit veröffentlicht wird, ist nicht bekannt. Eine entsprechende Anfrage hat Golem.de an den Hersteller gestellt. Samsung zufolge müssen insgesamt 2,5 Millionen Galaxy Note 7 umgetauscht werden.
- Anzeige Hier geht es zum Samsung Galaxy S25 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



