Brandgefahr: Rückruf des Chevrolet Bolt kostet eine Milliarde US-Dollar

Auch alle aktuellen Modelle des Chevrolet Bolt werden vom Hersteller zurückgerufen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Alle Modelle des Chevrolet Bolt werden zurückgerufen.
Alle Modelle des Chevrolet Bolt werden zurückgerufen. (Bild: General Motors)

Das Debakel um Feuergefahr bei Elektrofahrzeugen vom Typ Chevrolet Bolt EV kommt den größten US-Autobauer General Motors immer teurer zu stehen. Das Unternehmen teilte Ende vergangener Woche mit, dass nun alle Bolt-EV-Modelle zurückgerufen werden müssen - auch die der aktuellen Jahrgänge. Das betrifft auch den Opel Ampera-E, der mit dem Bolt weitestgehend technisch identisch ist.

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Zu den bereits zuvor zur Reparatur bestellten knapp 69.000 E-Autos der Baujahre 2017 bis 2019 kommen somit etwa 73.000 neuere Modelle hinzu. Insgesamt muss General Motors also fast 150.000 Autos zurückrufen. Die zusätzlichen Kosten bezifferte der Hersteller auf rund eine Milliarde US-Dollar. Der Großteil der betroffenen Fahrzeuge wurde in den USA verkauft, der Rest in Kanada.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) warnte Besitzer bereits wiederholt, die Autos wegen des Risikos von Batteriebränden nicht in Garagen oder in der Nähe von Häusern abzustellen. Der Hersteller hatte die Warnung noch erweitert und dazu geraten, die Autos nicht in der Nacht zu laden. Zudem sollten die Autos nicht mehr voll geladen werden, sondern maximal auf 90 Prozent der Akkukapazität.

Reparatur bei erstem Rückruf brachte keinen Erfolg

Für General Motors ist die Angelegenheit äußerst kostspielig - im jüngsten Geschäftsquartal hatten Bolt-EV-Rückrufe dem Konzern 800 Millionen US-Dollar an Kosten verursacht.

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General Motors hatte bereits im November 2020 erstmals einen Rückruf des Chevrolet Bolt gestartet, um das Problem zu beheben. Die US-Verkehrsaufsicht warnte danach aber erneut vor Feuergefahr. Trotz bereits vorgenommener Reparaturen gab es laut NHTSA weitere Fälle, in denen die Akkus in den Bolt-Modellen in Brand gerieten. Die Batterien stammen von LG Chem aus Südkorea.

"Die Zellenpakete der betroffenen Fahrzeuge haben das Potenzial, zu rauchen und sich intern zu entzünden. Das könnte sich auf den Rest des Fahrzeugs ausbreiten und einen Strukturbrand verursachen, wenn sie in einer Garage oder in der Nähe eines Hauses geparkt werden", schrieb die Behörde bereits Ende 2020.

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olih 23. Aug 2021

Wozu haben Sie überhaupt ein Postit auf der Stirn?

M.P. 23. Aug 2021

Und das kostet 12000 ¤ pro Fahrzeug?

Onkel Ho 23. Aug 2021

Das ganze Tauschsystem scheitert schlichtweg daran dass es nicht genug Akkus gibt. Für...

Lasse Bierstrom 22. Aug 2021

Was geben Sie denn an? Die Zellmodule seien defekt. Könnten die Zellen sein, oder...



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