Abo
  • IT-Karriere:

Brandgefahr durch Akku: Die meisten Kunden haben das Galaxy Note 7 behalten

Trotz der Brandgefahr durch einen überhitzten Akku haben die meisten Käufer eines Galaxy Note 7 ihr Smartphone behalten. Samsung hatte zur Rückgabe des Geräts aufgerufen. Das Unternehmen hat mittlerweile die Ursache für die Probleme benannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Nur wenige sind dem Rückruf für das Galaxy Note 7 gefolgt.
Nur wenige sind dem Rückruf für das Galaxy Note 7 gefolgt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Samsung hat Mühe, den Aufruhr um die Brandgefahr des Akkus im Galaxy Note 7 in den Griff zu bekommen, denn bisher haben die meisten Käufer des Smartphones nicht auf den Rückruf durch den Hersteller reagiert. In den USA wurden bereits etwa eine Million Stück vom Galaxy Note 7 verkauft, wie die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC mitgeteilt hat. Die CSPC hat nach Samsung nochmals einen Rückruf angeordnet, dabei soll es eine enge Kooperation mit Samsung gegeben haben.

Nur 130.000 von 1 Million Geräte kamen zurück

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, Berlin
  2. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg

Samsung selbst spricht in einer aktuellen Videobotschaft davon, dass in den USA bisher gerade mal 130.000 Galaxy Note 7 von den Kunden zurückgegeben wurden. Samsung verspricht, dass spätestens ab dem 21. September 2016 Geräte verfügbar sind, deren Akkus nicht mehr in Brand geraten sollen. Das könnte ein Grund für die geringe Rücklaufquote sein: Die Kunden warten möglicherweise, bis Samsung ein gleichwertiges Ersatzgerät stellen kann. Bisher kann Samsung keine Ersatzgeräte stellen, die den Akkudefekt nicht aufweisen.

Samsung nennt Ursache für Akkubrand

Gegenüber koreanischen Behörden hat Samsung den Grund für die Probleme genannt, berichtet Bloomberg. Demnach sei es im Produktionsprozess zu Fehlern gekommen, bei dem die Bauteile im Akku zu stark zusammengedrückt wurden und es dadurch zu Kurzschlüssen kommen kann. Das wiederum kann eine Überhitzung des Akkus und eine Explosion hervorrufen.

Fluggesellschaften verbieten Nutzung des Galaxy Note 7

Mittlerweile verbieten auch viele Fluggesellschaften innerhalb der EU die Nutzung eines Galaxy Note 7 während eines Fluges, nachdem die US-Luftfahrbehörde eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen hatte. Fluggäste werden aufgefordert, das Samsung-Smartphone weder zu verwenden noch dessen Akku zu laden. Die Fluggesellschaften befürchten Unfälle durch ein überhitztes Galaxy Note 7.

Mit einem geplanten Firmware-Upgrade will Samsung die Akkukapazität des Galaxy Note 7 auf maximal 60 Prozent beschränken. Das Upgrade soll am 20. September 2016 erscheinen. Der Hersteller will damit das Risiko eines Akkubrandes vermindern. Außerdem könnte der Schritt als leichtes Druckmittel dienen, um zögerliche Nutzer zur Rücksendung ihrer Geräte zu bewegen. Eine Reduzierung auf maximal 60 Prozent der eigentlichen Kapazität dürfte sich im Alltag deutlich bemerkbar machen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 83,90€

kendon 06. Okt 2016

Jetzt brennen schon die Austauschgeräte. Immer noch kein Gate? Für mich ist es eins.

Note 7 21. Sep 2016

Ich habe noch kein besseres Mobiltelefon gesehen mit so cleveren Funktionen. Hab es auch...

Studiosus 18. Sep 2016

Ich bin ganz deiner Meinung. Nur das mit dem fest verbauten Akku wäre auch gar nicht so...

Achranon 17. Sep 2016

Die dann auf Ebay als "Original" Samsung Akku für 3¤ verkauft werden und vermutlich nicht...

FreiGeistler 16. Sep 2016

Leider nur online. Nichts mit SD-Card... Eine weitere Möglichkeite wäre noch, sich unter...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  2. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  3. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus

    •  /