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Brandenburg: Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Vodafone hat den Auftrag bekommen, in Brandenburg an öffentlichen Plätzen WLAN-Hotspots aufzubauen. Finanziert wird dies von der Landesregierung.
/ Achim Sawall
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(v.r.): Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Vofafone-Bereichsleiterin Gabriele Kossack und Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne (Bild: MWE)
(v.r.): Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Vofafone-Bereichsleiterin Gabriele Kossack und Drebkaus Bürgermeister Paul Köhne Bild: MWE

"Ein kostenloser WLAN-Zugang zum Internet wird an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, mittlerweile zu Recht erwartet", erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Er sei überzeugt, dass ein erster Hotspot am Drebkauer Museum schon bald rege genutzt werde. Im Museum Sorbische Webstube in Drebkau hat Steinbach den ersten öffentlichen Hotspot im Landkreis Spree-Neiße in Betrieb genommen.

Mit der Einrichtung der Hotspots setzt die Regierung einen Beschluss des Landtages um. Mit dem Projekt sei nach europaweiter Ausschreibung Vodafone beauftragt worden. Das Unternehmen sei Ende April mit der Installation einzelner Hotspots gestartet. Die Umsetzungsphase habe nun mit der Inbetriebnahme des Hotspots in Drebkau begonnen. Insgesamt würden im Landkreis Spree-Neiße 40 solcher Zugangspunkte eingerichtet.

Vodafone hatte im Mai 2019 erklärt, 50.000 Kabelhaushalte im Bundesland Brandenburg mit 1 GBit/s zu versorgen. Potsdam war die erste Gigabit-City im Bundesland, in dem Vodafone Docsis-3.1-Internetanschlüsse vermarktet wurden. Cottbus, Falkensee und Königs Wusterhausen folgen in diesem Jahr mit weiteren 70.000 Gigabit-Anschlüssen. Bis zum Jahr 2021 würden 280.000 Anschlüsse in Brandenburg ausgebaut. Brandenburg hat jedoch rund 1,2 Millionen Haushalte, das Koaxialnetz von Vodafone ist nur in den größeren Städten verfügbar.


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