Brandenburg: Tesla soll Planung für Gigafactory bald einreichen

Für Teslas Gigafactory im brandenburgischen Grünheide sollen bald die Planungsunterlagen eingereicht werden. Der Landkreis stockt das Behördenpersonal stückweise auf.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Das Model Y soll in Brandenburg gebaut werden.
Das Model Y soll in Brandenburg gebaut werden. (Bild: Tesla)

Wenn Tesla ab 2020 seine Autofabrik im Brandenburg errichten will, muss das Unternehmen Planungsanträge einreichen. Der Landrat des Kreises Oder-Spree, Rolf Lindemann, rechnet laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur mit einem baldigen Eingang der Dokumente.

Danach müssen Prüfungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorgenommen werden. Dazu gehört eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Beteiligung der Öffentlichkeit. Der NABU Landesverband Brandenburg wies bereits darauf hin, dass für die Gigafactory 300 Hektar Waldfläche gerodet werden müssten.

"Der zugrundeliegende Bebauungsplan ist fast 20 Jahre alt. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen verändert, so ist z.B. derzeit nicht bekannt, ob im Rahmen des damaligen Bebauungsplanverfahrens die natur- und artenschutzrechtlichen Belange ausreichend berücksichtigt wurden", sagte der Landesverbandsvorsitzende Friedhelm Schmitz-Jersch.

Dem Landrat zufolge soll das Personal bei den Behörden aufgestockt werden, um die Prüfungen erledigen zu können.

Die Investitionen in Teslas brandenburgische Fabrik sollen rund vier Milliarden Euro umfassen, wie die Bild am Sonntag berichtete. Die staatlichen Zuschüsse beliefen sich, wenn die EU zustimme, auf 300 Millionen Euro. Ab 2021 sollen erste Fahrzeuge vom Typ Model Y produziert werden.

Die Gigafactory 4 wäre die erste Tesla-Fabrik in Europa und nach Schanghai die zweite außerhalb der USA.

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