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Brandenburg: Hochschule testet 5G-Campusnetz gegen WiFi-6

An der Technischen Hochschule Brandenburg wird ein 5G -Campusnetz und ein WiFi-6-Netz getestet. Die Telekom hat beides aufgebaut.
/ Achim Sawall
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Mathias Poeten, Mobilfunknetz-Chef der Telekom Deutschland, bei der Netzeröffnung. (Bild: Deutsche Telekom)
Mathias Poeten, Mobilfunknetz-Chef der Telekom Deutschland, bei der Netzeröffnung. Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat für die Technische Hochschule Brandenburg (THB) ein 5G-SA-Campusnetz und ein WiFi-6-Netz aufgebaut. Das gab der Netzbetreiber am 15. Januar 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Technische Hochschule Brandenburg betreibt das 5G-Campusnetz.

Die Hochschule wird das Zusammenspiel der beiden Technologien 5G und WiFi-6 untersuchen. Der gesamte Aufbau des Campusnetzes und die Integration in die vorhandene Hochschulinfrastruktur erfolgten laut Telekom binnen rund zehn Wochen. Das 5G-SA-Netz arbeitet im Bereich 3,7 bis 3,8 Gigahertz. Dort stehen bis zu 100 Megahertz Bandbreite zur Verfügung.

Unter der Konsortialführung des Wirtschaftsministeriums des Landes wird die Technologie daher an der THB im Verbundprojekt 5G-Testbed-BB erforscht, entwickelt und getestet. Weitere Campusnetze im Verbundprojekt werden in Schönhagen, Cottbus und Welzow errichtet oder ausgebaut. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sagte zum Förderprojekt 5G-Testbed-BB: "Bisher unterstützen uns dabei die BASF Schwarzheide sowie weitere strategische Partner, und mit der Unterzeichnung heute nun auch die Telekom und die Technische Hochschule Brandenburg."

Forschung zu Personen-Leitsystemen basierend auf Augmented Reality

Hierfür hat der Netzbetreiber acht Indoor-Antennen auf zwei Etagen im Hauptgebäude und Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der THB installiert. Drei Micro-Sendestationen wurden im Außenbereich des Hochschulgeländes aufgebaut.

"Wir freuen uns sehr, als 5G-Testbed für die Region Westbrandenburg agieren zu können. Ein zentraler Aspekt sind dabei Personen-Leitsysteme, die auf Augmented Reality (AR) basieren" , sagte Professor Andreas Wilms, Präsident der Technischen Hochschule Brandenburg.


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