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Branchenverband VDA: Deutscher Autoindustrie droht Streit durch E-Mobilität

Der Branchenverband VDA droht zu zerbrechen, wenn Volkswagen als größter Autohersteller der Welt tatsächlich austreten sollte. Grund für den Streit soll die Festlegung von VW sein, auf Elektromobile als alleinige Zukunftstechnik zu setzen.
/ Andreas Donath
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Mit der ID-Familie will Volkswagen Elektroautos für die Massen bauen. (Bild: Volkswagen)
Mit der ID-Familie will Volkswagen Elektroautos für die Massen bauen. Bild: Volkswagen

Nach einem Bericht der Welt am Sonntag(öffnet im neuen Fenster) droht Volkswagen damit, aus dem Branchenverband VDA (Deutsche Automobilindustrie) auszusteigen. Der Verband vertrete Volkswagen nicht richtig, so der Vorwurf. Unter anderem solle der VDA von der Strategie der Technologieoffenheit abrücken, die er bisher vertreten hat. VW will, dass der Verband künftig die Durchsetzung von Elektroautos vorantreibt. Nach dem Welt-Bericht sollen die Mitglieder die Entwicklung von Brennstoffzellen und Gasantrieben einstellen, weil das die Branche überfordere. Das soll angeblich VW-Chef Herbert Diess gemeint haben.

Der VDA solle sich zudem dafür einsetzen, dass Industrie und Politik einen "echten Masterplan Elektromobilität" entwerfen und ein "Strukturfonds" eingerichtet werde, um die Probleme der Autobranche abzufangen.

Der VDA richtet die Messe IAA aus, weshalb ein Ausstieg von Volkswagen als größter Autohersteller der Welt auch die Messe gefährden würde.

Volkswagen will in den kommenden fünf Jahren bis zu 7.000 Arbeitsplätze abbauen. Das gab das Unternehmen am 13. März 2019 bekannt. Bei Elektroantrieben werden weniger Arbeitskräfte benötigt als bei Verbrennungsmotoren. Der Konzern will angeblich ohne Entlassungen auskommen. Bei Volkswagen in Deutschland besteht bis zum Jahr 2025 eine Beschäftigungssicherung.

Volkswagen ID (Herstellervideo)
Volkswagen ID (Herstellervideo) (00:56)

In den kommenden zehn Jahren sollen 70 neue Elektromodelle der verschiedenen Marken entwickelt werden, teilte das Unternehmen bereits am 12. März mit. Damit steige der Anteil der Elektroautos in dem Fuhrpark bis 2030 auf mindestens 40 Prozent, wobei es sich dabei nur um vollelektrische Fahrzeuge handeln soll.


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