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Branchenkreise: Intel soll Rückzug vom Smartphone-Markt erwägen

Laut Zulieferern in Asien erwägt Intel , aus dem Markt für SoCs auszusteigen, wenn sich das Geschäft 2014 nicht deutlich verbessert. Das klang im November 2013 noch ganz anders.
/ Achim Sawall , Marc Sauter
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Mit dem Broxton- und zwei Sofia-SoCs möchte sich Intel 2014 sowie 2015 Marktanteile sichern. (Bild: Intel)
Mit dem Broxton- und zwei Sofia-SoCs möchte sich Intel 2014 sowie 2015 Marktanteile sichern. Bild: Intel

Intel soll einen Ausstieg aus dem Smartphone-Markt im Jahr 2015 in Erwägung ziehen, falls sich das Geschäft während des laufenden Jahres nicht stark belebt. Das hat die IT-Zeitung Digitimes aus Zuliefererkreisen(öffnet im neuen Fenster) in Taiwan erfahren. Intel prüfe den Rückzug, um Ressourcen zu sparen, weil sich in den vergangenen Jahren keine deutlichen Erfolge in dem Bereich hätten erzielen lassen.

Im Februar 2014 werde Intel auf dem Mobile World Congress (MWC) 2014 ein neues Smartphone-SoC mit 2,13 GHz auf Basis der Merrifield-Plattform vorstellen, das eine Unterstützung für LTE (XMM 7160) und NFC (NXP PN547) bietet. Das SoC soll Ende März 2014 ausgeliefert werden und werde im 22-Nanometer-Verfahren produziert.

Ende November 2013 hatte Intel die drei kommenden SoC-Plattformen für Smartphones und Tablets Broxton, Sofia und Sofia LTE angekündigt. Während die beiden Sofia-Chips nicht von Intel gefertigt werden sollen und für günstige Geräte gedacht sind, wird Broxton 2015 laut Intels Ansage auf Cherryview (Cherry Trail) folgen und die neuen Goldmont-Kerne nutzen. Das SoC plant, Intel im 14-Nanometer-Verfahren zu produzieren, der Chip soll der schnellste im Smartphone- und Tablet-Markt werden.

Intel plant demnach für die kommenden Monate rasante Weiterentwicklungen im Smartphone-Segment und setzt dabei auf 64 Bit: Auf die aktuellen Cloverview-SoCs der Plattform Clover Trail+ soll Anfang 2014 das Tangier-SoC für die Merrifield-Plattform folgen – später auch mit LTE. Die Quadcore-Version nennt sich Anniedale für die Moorefield-Plattform und soll eine Weiterentwicklung der Silvermont-Architektur nutzen, die Airmont-Kerne. Die Fertigung erfolgt im 14-Nanometer-Verfahren, dies gilt auch für den Cherryview-Nachfolger (Cherry-Trail-Plattform) Broxton.


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